In unseren Beiträgen weisen wir immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist seinen Bart gut zu pflegen. Eines dieser enorm wichtigen Pflegeprodukte ist das Bartöl. Schon von Beginn an ist es wichtig, das pflegende Öl zu nutzen. Im Laufe der Zeit sollte dir dieses Pflegeprodukt niemals ausgehen. Das Wertvolle am Bartöl sind seine vielseitigen Eigenschaften, die durch die Zusammensetzung an hochwertigen Inhaltstoffen entstehen. Ob auf Reisen, für die ersten Tage deiner Bart-Historie oder zur regelmäßigen Pflege, ein Öl für den Bart sollte in keinem Badezimmer eines Bartträgers fehlen!

Was das Öl für den Bart so unwiderstehlich macht

Im Mittelpunkt steht natürlich immer die Pflege deines großartigen Bartes. Damit verbunden ist die Zusammensetzung der Öle. Der Inhaltsstoffe können ganz unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und sind daher individuell auf deine Bedürfnisse abzustimmen. Basisöle für den Bart sind zum Beispiel reizlindernd. Eine essentielle Eigenschaft, die Männern mit leicht zu irritierender Haut Linderung spendet. Wer hingegen unter trockener Gesichtshaut leidet, der sollte unbedingt zu vielen feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen greifen. Trägeröl und weitere Inhaltstoffe sollten deinen Vollbart, Mehrtagebart oder Henrisquare aber nicht nur mit wichtigen Nährstoffen versorgen, Glanz und Duft sind ebenso wichtig.

Bartöl – ein Pflegeprodukt der ersten Stunde

Mandelöl im Bartöl

Was kannst du also erwarten, wenn zum Beispiel Mandelöl einen Teil deines Bartöls ausmacht? Mit Mandelöl hältst du ein Öl in deinen Händen, welches vor allem durch seine Ölsäuren und Fettsäuren, sehr verträglich ist. Durch die Ölsäuren können die mit dem Körper verwandten Fettsäuren aus dem Mandelöl, in tiefere Hautschichten vordringen. So wird eine wirksame Schutzbarriere geschaffen. Unterstütz wird diese durch die ungesättigte Fettsäure Linolsäure, der Anteil im Körper des Menschen bis zu 20 Prozent ausmacht. Neben feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften bewirkt Linolsäure auch eine Linderung bei gereizter Haut und hält sogar etwas UV-Schutz für dich parat. Mit der Palmitinsäure, die nur zu 5 Prozent enthalten ist, wird ein Säureschutzmantel gebildet, welcher die Haut vor äußeren Einflüssen schützt.

Nicht zuletzt ist das Mandelöl als Trägeröl für deine Bartpflege, auch mit vielen Vitaminen angereichert. Vitamin A verhindert Schäden und hilft bei der Hauterneuerung. Vitamin E schützt vor freien Radikalen und hilft der bei Speicherung von Feuchtigkeit in1 den Zellwänden. Diese Wirkung wird unterstützt und verstärkt, da auch B-Vitamine im Mandelöl vorhanden sind. Für das Immunsystem wichtig und ebenfalls enthalten, ist Vitamin D.

Bartpflegeöl mit Jojobalöl

Ein weiteres typisches Basisöl ist das Jojobaöl. Das Besondere an diesem Trägerstoff ist die Zusammensetzung. Denn nur in diesem Produkt kommt zu 70 Prozent Gladoleinsäure vor. Die Säure ist universell für jeden Hauttyp einsetzbar und sehr oxidationsstabil. Des Weiteren sind in diesem wachsartigen Inhaltstoff deines Bartpflegeöls auch Ölsaure und Palmitinsäure enthalten. Vitamin A und Vitamin E lassen schneller regenerieren und erschaffen ein gestrafftes Hautbild. Durch Jojobaöl erhältst du einen gesunden Glanz für dein Barthaar und machst struppige Stoppeln zu weichem Flaum.

Weitere pflegende Basisöle

Die zwei wichtigsten wurden bereits genannt, aber es gibt noch viele weitere Tägeröle die in deinem Bartpflegeöl enthalten sein können. Wie wäre es zum Beispiel mit Aprikosenöl. Dieses Öl sorgt mit seinem hohen Anteil an Linolsäure für ein gesundes Hautbild und wirkt durch Tocopherol antioxidativ. Im Traubenkernöl ist nicht nur ein hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren enthalten, vor allem der Inhaltstoff Procyanidin macht es so begehrenswert. Denn durch Procyanidin wird die Zellalterung vorgebeugt, die Haut geschmeidiger und die Wundheilung angeregt. Ebenfalls in Tipp ist die Verwendung von Hagebuttensamenöl. Für die Haut ist der Anti-Aging Effekt besonders wichtig, für deinen Bart der UV-Schutz. Auch Hanfsamenöl oder das beliebte Arganöl mit seiner entzündungshemmenden Wirkung kann  ein Basisöl deines Bartpflegeöls sein.

Das gewisse Etwas für den Bart – duftende ätherische Öle

Es ist kein Muss, aber ein guter Duft kann deinem Bartöl den letzten Schliff verleihen. Selbstverständlich sollte dieser mit ätherischen Ölen erzeugt werden. Ein häufiger verwendet wird Vanille mit seiner leicht süßlichen Note. Auch Bergamotte, Lavendel oder Citrusnoten, können im Pflegeöl für deinen Bart, vorhanden sein. Rosmarin, der Duft von Pfeffer oder Holz. Die Vielzahl der Duftrichtungen bietet garantiert für jeden Bartträger eine passende Option und wirkt betörend auf die Frauen.

Anwendung Bartöl – weniger ist mehr

Bei der Anwendung deines Bartöles musst du behutsam vorgehen. Die Menge kann, je nach Länge und Pflegebedürftigkeit des Bartes, stark variieren. Als Pflegeprodukt für deinen Bart ist es allerdings unabkömmlich und sollte in keinem bärtigen  Haushalt fehlen. Die Wichtigkeit des Pflegeproduktes hat aber nichts mit der zu verwendenden Menge zu tun. Denn mit dem Bartpflegeöl solltest du sehr sparsam umgehen.

Wichtig ist immer auf die Pracht deines Bartes zu schauen, um abschätzen zu können mit wie vielen Tropfen, ja es handelt sich lediglich um ein paar Tropfen dieses Elixiers, du arbeiten kannst. Durch das Öl sollte auch nicht nur deine Gesichtsbehaarung, sondern auch deine Gesichtshaut, geschmeidiger werden. Die Menge muss also für beide Bereiche ausreichend bemessen sein. Ist der Dreitagebart dein Favorit, so spricht man von circa zwei bis drei Tropfen des Wundermittels, um deinen Drei-Tage-Bart zum Glänzen zu bringen und dein Haut zu beruhigen.

Umso länger der Bart, desto mehr Pflege braucht dieser natürlich. So kannst du bei einem mittelgroßen Vollbart bei drei Tropfen anfangen. Generell ist es immer am Besten, sich an die benötigte Menge ganz langsam heranzutasten. Hast du dich doch einmal übernommen, dann kannst du das Öl mit einem guten Bartshampoo wieder herauswaschen. Auf keinen Fall sollte dein Bart fettig aussehen!

Die ölige Massage für deinen Bart

Um ein perfektes Pflegeergebnis zu erzielen, solltest du die passende Technik für das Auftragen des Bartpflegeöls kennen. So ist es absolut ratsam das Öl immer, auch falls eine Pipette vorhanden sein sollte, in die Hände zu geben. Nun kannst du dieses mit den Fingerspitzen aufnehmen. Sind die Fingerspitzen gut benetzt, kannst du mit der Massage deines Bartes anfangen. Von der Wurzel, also der Gesichtshaut, bis hin zur Spitze deiner Barthaare, wird das nährende Bartöl verteilt.

Ist dieser Vorgang abgeschlossen, so kommen zwei weitere Komponenten der Bartpflege ins Spiel. Zum einen der Bartkamm. Mit diesem wird das Öl nochmals einmassiert und der Talg, welcher sich an deinen Hautdrüsen durch die Stimulation bildet, gut verteilt. Den krönenden Abschluss bildet das Striegeln deines Prachtstücks mit der Bartbürste. So kommt die Pflege garantiert bei jedem Härchen an.

Wann und wie oft? Ein Bartöl zu nutzen ist, wie Zähne putzen! Morgens und am Abend vor dem zu Bett gehen, sollten Jojobaöl, Mandelöl oder auch Teebaumöl, deiner Haarpracht näherkommen. Generell nach dem Duschen oder dem Besuch am Strand oder im Schwimmbad, ist dieser Pflegeschritt für die  Schönheit deines Bartes wichtig.