Leider führt das klassische Bartshampoo in vielen Badezimmern immer noch (wenn überhaupt) ein eher stiefmütterliches Dasein. Dabei ist es so wichtig, seinen Bart richtig zu pflegen und mit Hinblick auf die betreffenden „Accessoires“ keine Kompromisse einzugehen. Wer hier allzu nachgiebig agiert, muss leider oft feststellen, dass die Folgen nicht lange auf sich warten lassen.

Beispielsweise kann auch der schönste Bart unter der Nutzung der falschen Pflegemittel spröde werden. Die gute Nachricht: es ist nicht schwer, sich für die passende Pflege zu entscheiden, sofern man über die Eigenheiten und die besonderen Ansprüche des Gesichtshaares Bescheid weiß. Und exakt an dieser Stelle kommt das Bartshampoo ins Spiel!

Das Bartshampoo – ein (leider) oft unterschätztes „Extra“ der Bartpflege

Ganz wichtig: niemals „normales“ Shampoo für den Bart verwenden!

Ab einer bestimmten Bartlänge (, welche sich meist im „mittellangen“ Bereich befindet) sollte -gerade im Zusammenhang mit einem gepflegten Aussehen, immer auf den Einsatz von Bartshampoo vertraut werden. Nur so kann der Träger sicherstellen, dass die entsprechende Gesichtsbehaarung eben nicht „nur“ lang, sondern auch gepflegt ist.

Wer dementsprechend immer zu Kopfhaarshampoo oder Seifen greift, sorgt nur dafür, dass die Barthaare vergleichsweise rasch entfettet werden und schnell trocken aussehen. Je nach Barthaartyp wirken sie sogar schon nach ein paar Tagen ein wenig strubbelig und regelrecht zerzaust. Wer diesem Effekt vorbeugen möchte, setzt auf ein schonendes, pflegendes Bartshampoo, welches im Idealfall nicht nur das Haar, sondern auch die Haut pflegt.

Ideal für die tägliche Reinigung: das Bartshampoo

Beim Shampoo handelt es sich um ein Produkt, welches bei Bedarf täglich eingesetzt werden kann. Sinnvoll ist es hierbei, sich für ein Shampoo zu entscheiden, welches auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert und das Haar selbstverständlich nicht angreift.

Gerade hier zeigen sich -je nach Hersteller- oft besonders eklatante Unterschiede. Das „Geheimnis“ liegt hierbei darin, auch ein Stückweit auf den eigenen Körper, genauer gesagt: in die Talgproduktion- zu vertrauen und diese nicht durch den Einsatz der falschen Produkte zu hemmen.

Dementsprechend zeichnen sich gute Shampoos unter anderem durch…:

  • eine schonende Anwendung
  • die Tatsache, dass sie die körpereigene Talgproduktion nicht angreifen und weder Haut noch Haar austrocknen

aus. Übrigens: mit einem hochwertigen und an die Bedürfnisse angepassten Bartshampoo kommen auch Puristen auf ihre Kosten. Denn: die meisten Shampoos für den Bart lassen sich auch für das Kopfhaar nutzen.

Wie oft sollte ein Bart generell gewaschen werden?

Wie mit Hinblick auf das klassische Haare Waschen gilt auch im Zusammenhang mit der Bartbehaarung, dass eine entsprechende Reinigung nicht jeden Tag durchgeführt werden muss.

Oft reicht es auch aus, das Gesichtshaar einfach nur mit klarem Wasser auszuspülen und gegebenenfalls Öl und andere einschlägige Pflegeprodukte einzusetzen.

Besonders wichtig ist es natürlich auch, die richtige Dosierung mit Hinblick auf die Verwendung von Bartshampoo zu kennen. Neben dem entsprechenden Produkt spielt hierbei unter anderem auch natürlich die Bartlänge eine nicht zu unterschätzende Rolle. Oft ist es am sinnvollsten, einfach auszutesten, wie viel Shampoo es braucht, um das Gesichtshaar ausreichend einzuschäumen. Viele Hersteller haben auch auf ihren Verpackungen entsprechende Hinweise vermerkt.

Der „Gegenspieler“ – die Bartseife

Sicherlich hat sich jeder Bartträger, der seine Gesichtsbehaarung mit Shampoo pflegt, auch schon mit den besonderen Charakteristika von Bartseife auseinandergesetzt. Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen den beiden Produktgruppen? Oh ja! Genaugenommen einen besonders gewaltigen! Denn: während du Bartshampoo vor allem zur täglichen Pflege nutzt, kommt Bartseife nur im „Notfall“ zum Einsatz. Doch wann genau handelt es sich eigentlich um einen klassischen „Notfall“?

Zusammengefasst benutzt du Bartseife vor allem im Zusammenhang mit…:

  • unangenehmen Gerüchen, wie zum Beispiel Nikotin (oder dem klassischen Kneipengeruch)
  • Essensresten bzw. entsprechenden Fettrückständen
  • allen anderen Arten von stärkeren Verschmutzungen.

Leider reichen viele Shampoos nicht aus, um deinen Bart wirklich ausgiebig von den betreffenden Rückständen zu befreien. Hier erweist sich oft die Bartseife als der passendere Partner. Auch bei der Suche nach einer Bartseife ist es jedoch wichtig, die verschiedenen Produkte miteinander zu vergleichen, um ein Produkt zu finden, welches sowohl überzeugend reinigt als auch schonend zu Haut und Haar ist.

Die passende Mischung aus Bartshampoo und Vertrauen in den eigenen Bart

Grundlegend gilt, dass der menschliche Körper zu weitaus mehr in der Lage ist, als ihm im Allgemeinen zugetraut wird. Dementsprechend wichtig ist es natürlich auch, nicht durch die falschen Pflegeprodukte die Talgproduktion einzuschränken. Denn: auf ihrer Basis schafft es der Bart auf besondere Weise, sich -zumindest ein Stückweit- selbst zu pflegen.

Gleichzeitig wäre es falsch, jeden Tag auf den Einsatz von Bartseife zu setzen. Diese wäre auf Dauer nicht nur viel zu aggressiv, sondern würde den Bart auch austrocknen und stumpf erscheinen lassen.

Kurz: während ein schonendes, im Idealfall natürlich gut-riechendes Shampoo die beste Lösung für zwischendurch darstellt, ist eine Seife der „Retter in der Not“. Beide Pflege- bzw. Reinigungsmittel miteinander zu verwechseln, könnte negative Auswirkungen auf den Bart haben.

Wer sich stattdessen für hochwertige Produkte aus den beiden Kategorien entscheidet, profitiert -auch auf lange Sicht- von einem glänzenden Bart und der perfekten Grundlage für weitere Stylingvarianten – falls gewünscht.

Wieso ist die eigene Talgproduktion im Zusammenhang mit einer pflegenden Reinigung so wichtig?

In der Regel braucht es Reinigungsmittel wie Shampoo und Seife, um Verschmutzungen unterschiedlichster Art aus dem Bart zu lösen. Entgegen vieler Vorurteile gilt dies jedoch meist nicht, wenn es darum geht, das Gesichtshaar glänzen zu lassen. Hierfür sorgt eine -im Idealfall natürlich gesunde- Talgproduktion, die sich über das Kämmen bzw. Bürsten der Barthaare sanft und gleichmäßig verteilt.

Grundlegende Unterschiede – worauf ist beim Kauf eines Bartshampoos zu achten?

Die Hersteller der unterschiedlichen Pflegeprodukte legen teilweise großen Wert auf ein breitgefächertes Produktsortiment. Besondere Unterschiede ergeben sich hier unter anderem vor allem mit Hinblick auf…:

  • die Ergiebigkeit
  • die Konsistenz
  • den Duft

und letzten Endes auch das Markenimage, mit dem sich der Bartträger selbstverständlich in gewisser Weise identifizieren können sollte. Besonders wichtig ist es hierbei, gerade mit Hinblick auf den Duft keine Kompromisse einzugehen, denn: besonders intensive Shampoos begleiten den Bartträger oft über den ganzen Tag hinweg. Wer sich mit dem betreffenden Duft entsprechend nicht anfreunden kann, wird durchaus auf eine harte Probe gestellt.

Daher macht es Sinn, ruhig verschiedene Varianten und Marken auf der Suche nach dem ganz persönlichen Favoriten auszutesten. Oftmals bieten diese dann auch weitere Ideen für individuelle Pflegeprodukte wie Bartöl, -wichse und Co.