Ein paar Tipps für eine schnelle Bartpflege

Im (oft so hektischen) Alltag mit Bart fällt leider nur allzu oft auf, dass es nicht immer möglich ist, seine Gesichtsbehaarung ausgiebig (und damit oft auch zeitintensiv) zu pflegen. Oft gilt es stattdessen, Kompromisse zu schließen, um sicherzustellen, dass binnen weniger Minuten top-gestyled in den Tag gestartet werden kann.

Wer hierbei auf die richtigen Tricks zurückgreift, spart sich viel Zeit und Mühe. Zudem fällt es dann auch Außenstehenden nicht auf, dass die Bartpflege etwas weniger Zeit als sonst in Anspruch genommen hat. Doch welche Punkte gilt es eigentlich, im Zusammenhang mit der schnellen Bartpflege zu beachten? Die folgenden Tipps zeigen, dass es durchaus möglich ist, zeitsparend und dennoch gepflegt zu stylen.

Bart schon abends waschen

Auch Barthaare müssen selbstverständlich in regelmäßigen Abständen gewaschen werden, um gepflegt aussehen zu können. Oftmals fehlt hierzu am frühen Morgen die Zeit. Weiterhin gilt es auch, ab einer bestimmten Bartlänge eine größere Zeitspanne zum Trocknen mit einzukalkulieren.

Die schnelle Bartpflege

Kurz: je länger (und dichter) der Bart ist, umso länger kann es dauern, bis das Styling beendet werden kann. Wer dementsprechend morgens Zeit sparen möchte, sollte das Bartwaschen in seine Abendroutine einkalkulieren. Somit wird die Bartpflege ein wenig entzerrt und der Bartträger hat am Morgen ausreichend Zeit, sich auf andere Punkte seiner Pflege zu konzentrieren.

Übrigens: mit „waschen“ ist hierbei nicht das Waschen auf der Basis von Shampoo gemeint! Ebenso ist es nicht ratsam, den Bart mit Duschgel oder Badezusatz zu waschen. Hier besteht das Risiko, dass die Haare austrocknen und dementsprechend stumpf aussehen. Die ideale Lösung? Eine Kombination aus Wasser und speziellen Bartpflegemitteln! So ist es beispielsweise sinnvoll, für zwei oder drei Tage auf das Waschen mit Wasser, danach einen Tag auf den Einsatz von Bartpflegeshampoos zu setzen.

Generell ist es hierbei immer wichtig, auf milde Zusätze zurückzugreifen und unter Umständen auch verschiedene Shampoos auszuprobieren. Nach dem Einshampoonieren werden die betreffenden Zusätze dann einfach ausgespült.

Selbstverständlich müssen die Barthaare am Abend auch getrocknet werden. Eine besonders schnelle Lösung stellt hier in der Regel der Föhn dar. Doch Vorsicht! Barthaare sind empfindlicher, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag! Viel schonender ist es, die Haare entsprechend nicht zu föhnen, sondern lediglich mit einem Handtuch trocken zu tupfen. Für den Fall, dass es doch wieder einmal etwas schneller gehen muss, gilt: am besten mit kalter bzw. nur lauwarmer Luft föhnen. Somit kann unter anderem der Entstehung von Spliss vorgebeugt werden. Gleichzeitig empfinden viele Bartträger die etwas kühlere Luft als angenehmer auf dem Gesicht.

 ein kurzer Check Up für den Bart

Viele Bartträger wundern sich immer wieder darüber, wie schnell ihr Bart „außer Form“ geraten kann. Und tatsächlich: herrschte ab einem Abend noch ein einheitliches Bild vor, wird die Optik am nächsten Morgen schon von dem ein oder anderen abstehenden Haar getrübt.

Daher sollte -auch im Rahmen einer schnellen Bartpflege- ein kurzer Check Up nicht zu kurz kommen. Nur so ist sichergestellt, dass das Gesicht am Ende auch harmonisch aussieht. Wer diesen Punkt vernachlässigt, riskiert, dass der Bart an verschiedenen Stellen -im wahrsten Sinne des Wortes- ausfranst und es immer schwerer wird, diesen wieder vergleichsweise unproblematisch in Form zu bringen.

Um hier möglichst schnell und sauber zu arbeiten, empfiehlt sich der Griff zum hierfür vorgesehenen Schweraufsatz auf dem elektrischen Rasierer. Noch genauer lässt sich oft mit Bartscheren arbeiten. Wer hier konzentriert arbeitet und nicht immer wieder nachkorrigieren muss, profitiert von einem sauberen Endergebnis, bevor der Bart dann ein paar Tage später im Rahmen eines ausgiebigen Pflegeprogramms auf eine einheitliche Länge geschnitten werden kann.

Richtige Öl für eine gepflegte Optik

Nicht nur Frauen kennen das Problem im Rahmen ihrer täglichen Haarpflege! Auch Männer wissen, dass „nur ein“ abstehendes Haar -in diesem Fall am Bart- die komplette Optik trüben kann.

Wer hier keine Zeit (oder Lust) hat, den Bart komplett zu waschen, zu föhnen und zu stylen, kann sich mit einem kleinen Trick aushelfen. So ist Bartöl hervorragend dazu geeignet, kleine „Ausreißer“ dieser Art nicht nur zu pflegen, sondern wieder besser am „Gesamtkunstwerk“ anliegen zu lassen.

Kein Bartöl zur Hand? Kein Problem! Auch fetthaltige Cremes (zum Beispiel Handcremes) helfen dabei, die betreffenden Partien wieder „anzukleben“. Letztendlich lässt sich das Problem dann jedoch nur durch besagtes Waschen, Trocknen und (gegebenenfalls) Nachstylen beheben.

Wichtig ist es auch, im Zusammenhang mit dem Einsatz von Öl oder Creme darauf zu achten, das betreffende Mittel mit Bedacht einzusetzen. Ansonsten entsteht eine unangenehme, fettige Schicht, die selbstverständlich auch in optischer Hinsicht nicht überzeugen kann.

Öfert’s mal ruhig kurz durchkämmen

Je nach Länge sollte ein Bart natürlich auch in regelmäßigen Abständen durchgekämmt bzw. gebürstet werden. Wer hier sowohl abends als auch morgens kämmt, spart nicht nur Zeit, sondern leidet tendenziell auch weniger unter einem unangenehmen Ziepen während der Pflege.

Hierbei ist es unter anderem auch wichtig, den Kamm bzw. die Bürste an die Beschaffenheit des Bartes anzupassen. Besonders dichte Bärte stellen hier andere Ansprüche als Bärte mit vergleichsweise dünnen Haaren. Und: gekämmte bzw. gebürstete Bärte wirken immer gepflegter als ungekämmte. Einziger Nachteil: wird ein Bart gekämmt, zeigen sich vergleichsweise rasch Unebenheiten, die dann wiederrum -zumindest kurz- mit der oben erwähnten Bartschere korrigiert werden sollten.

Die perfekte SOS Lösungen

Wer sich -weshalb auch immer- schwer damit tut, seinen Bart am Morgen binnen weniger Minuten zu stylen, hat immer noch die Option, auf verschiedene Pflegeprodukte zurückzugreifen. Besonders beliebt, gerade dann, wenn es darum geht, etwaige „Fehler“ ein wenig zu kaschieren, ist der Bartwachs. Er hilft dabei, die betreffenden Haare in Form zu bringen und für den Tag zu fixieren.

Für einen maximalen Nutzen ist es hierbei unerlässlich, unbedingt auf die richtige Dosierung zurückzugreifen, um beispielsweise einem zu starren oder gar fettigem Aussehen vorzubeugen. Wer dieses Notfallstyling einmal -ganz entspannt vor dem heimischen Spiegel- ausprobiert hat, kann dieses dann, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht, in der Regel vollkommen stressfrei einsetzen und sich so -zumindest mit Hinblick auf das Styling- den Tag retten.

In der kalten Jahreszeit schneller zu einem Vollbart?

Wer sich in der Vergangenheit vielleicht bereits mit dem Haarwuchs auf seinem Kopf beschäftigt hat, hat vielleicht schon festgestellt, dass seine Haare im Sommer schneller wachsen als im Winter.
Exakt dieses „Phänomen“ kann oft auch auf das Bartwachstum übertragen werden. Teilweise kann das Warten auf den Vollbart dementsprechend in der kalten Jahreszeit zu einer echten Geduldsprobe werden. Doch keine Sorge! Natürlich spricht nichts dagegen, im Winter mit dem „Züchten“ eines Bartes zu starten.

Besonders wichtig ist es hierbei jedoch, einige Tipps zu beachten. Denn: selbstverständlich soll der Bart nicht „einfach so“ wachsen, sondern auch durch eine ansprechende Optik überzeugen. So gilt es, nicht nur in die richtige Pflege zu investieren, sondern auch klassische Anfängerfehler zu vermeiden.

Vollbart im Winter?

Und dennoch: eine Garantie für ein schnelles Wachstum kann selbstverständlich nicht gegeben werden! Jeder Körper und jeder Haarwuchs ist anders. Manchmal sind auch genetische Faktoren dafür verantwortlich, dass das Projekt „Vollbart“ leider nicht umgesetzt werden kann.

Trimmen, rasieren oder nicht? Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Vor allem dann, wenn der Vollbart in spe bereits eine gewisse Länge erreicht hat, entscheiden sich viele Männer dazu, diesen vorzeitig zu trimmen bzw. zu rasieren. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Vielleicht juckt die Haut unter dem Bart? Vielleicht erweist sich der komplette Look als ungewohnt oder ein wenig „zerzaust“?

Fakt ist: wer zu früh trimmt, riskiert, dass der Bart weniger voll in Erscheinung tritt. Das besagte Abwarten ist vor allem deswegen existenziell, da mit seiner Hilfe auch etwaige Lücken im Bart auftauchen können. Diese Lücken geben Hinweise darauf, wie das „perfekte Bartstyling“ in Zukunft aussehen sollte.

Wie lange braucht ein Bart zum Wachsen?

Der wachsende Bart wirkt ein wenig ungeformt? Er weist viele Löcher auf? Keine Sorge! Viele Probleme dieser Art lösen sich im Laufe der Zeit von selbst. Denn: auch die Haare im Gesicht wachsen selbstverständlich nicht immer gleichschnell. Manchmal lohnt es sich, ein paar Tage bzw. Wochen zu warten, bis sich gegebenenfalls alles von selbst geregelt hat.

Dementsprechend ist es sinnvoll, innerhalb der ersten Wochen des Nicht-Rasierens zunächst vollkommen vorbehaltlos festzustellen, durch welche Eigenschaften sich der eigene Bart auszeichnet, um sich dann weiter für Styling und Co. entscheiden zu können.

Individuell oder Standard? Welches Bartstyling ist das beste?

Nach sieben bis acht Wochen sollte sich – auch bei einem vergleichsweise langsamen Wuchs – zeigen, welche Punkte beim Styling des Bartes berücksichtigt werden sollten. Sind bis jetzt noch keine (oder wenige) Haare im Backenbereich gewachsen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich dies auch in naher Zukunft nicht ändern wird.

In diesen Fällen kann es sich unter anderem lohnen, auf einen Ziegenbart zu setzen, um eine Alternative zum unvollständig wirkenden Vollbart zu nutzen.

Hier entscheidet letzten Endes natürlich auch der persönliche Geschmack. Fakt ist: auch wenn der Vollbart zu Beginn des Bartwuchsprojekts noch im Fokus stand, bedeutet dies nicht, dass nicht andere Varianten besser geeignet sein könnten, um das Gesicht gekonnt in Szene zu setzen.

Juckreiz beim Bartwachstum vorbeugen – so geht’s!

Das Wachstum des Vollbartes sollte sich selbstverständlich so angenehm wie möglich gestalten. Verständlich, dass sich kein Mann Sorgen über einen eventuellen Juckreiz machen möchte. Dennoch klagen viele Bartträger in spe über Jucken und Hautunreinheiten.

Um diesen beiden Störfaktoren vorzubeugen, lohnt es sich unter anderem, auf eine entsprechende Pflege zu setzen. In der Regel lassen sich Jucken und Co. durch After Shave Produkte gut in Schach handeln. Die jeweiligen Inhaltsstoffe sorgen oft dafür, dass sich die Haut schnell beruhigt. Hier kann es durchaus auch helfen, verschiedene Produkte auszuprobieren.

Und keine Sorge: nur weil die Haut zu Beginn des Wachstums juckt, bedeutet dies nicht, dass jeder Vollbartträger dauerhaft mit diesen Problemen zu kämpfen hätte. In der Regel braucht die Haut einfach nur ein wenig Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Gesunde Ernährung für ein volleres Bartwachstum

Ein gesunder Haarwuchs basiert oft auf einer gesunden Ernährung. Wer hier ein wenig „von innen“ nachhelfen möchte, kann unter anderem versuchen, auf einen abwechslungsreichen Mix aus…:

  • Proteinen
  • Gemüse und Obst
  • verschiedenen Vitaminen, zum Beispiel B7

zu setzen. Gleichzeitig können ein gesundes Maß an Bewegung und regelmäßige Sporteinheiten die Durchblutung – auch im Gesicht – erhöhen.

Welche Bartpflegeprodukte sind besonders beliebt?

Nach einigen Wochen und mit viel Geduld kann es nun sein, dass er endlich da ist: der „perfekte“ Vollbart! Damit dieser jedoch nicht nur lang, sondern auch schön anzusehen und dicht ist, ist es wichtig, auf die passende Pflege zu setzen. Doch wie sieht diese eigentlich aus?

Vor allem das Equipment spielt hierbei eine existenzielle Rolle. Zur Basisausstattung gehören…:

  • ein Bartschneider (Dieser hilft nicht nur dabei, den Bart grundlegend in Form zu bringen, sondern auch immer wieder nachzustylen. Je nach individuellem Wuchs muss hier vor allem in der Länge nachgearbeitet werden. Mit der passenden Technik können die Haare dann auch in Form gebracht und etwaige „Ausreißer“ entfernt werden. Hier kann es sich durchaus lohnen, am Ball zu bleiben. Wer regelmäßig trimmt und sauber arbeitet, kann sich viel Mühe ersparen.)
  • ein Kamm (Mit Hilfe eines Kamms lassen sich auch besonders kleine Knötchen sicher und (meist) ohne Ziepen entfernen. Vor allem morgens und abends sollte das Kämmen der Gesichtshaare zum absoluten Standard gehören. Durch die Bewegungen verteilt sich das körpereigene Fett über die Barthaare und pflegt bzw. schützt diese zusätzlich.)
  • Bartshampoo (Beim Waschen der Barthaare sollte nie auf klassisches Shampoo oder Duschgel zurückgegriffen werden. Vielmehr bietet der Markt viele Produkte, die individuell auf die Bedürfnisse von Vollbärten abgestimmt wurden. So ist es unter anderem auch oft möglich, besonders dichtes Barthaar weich und geschmeidig zu halten.)
  • Weitere Pflegeprodukte (Lust auf besondere Stylings? Dann lohnt es sich, auf Bartwichse, Bartöl und Co. zu setzen. Oftmals ist hier unter anderem ein besonders hoher Pflegefaktor bereits enthalten. Auch Fans verschiedener Duftrichtungen kommen hier auf ihre Kosten! Je nach Produkt ist es möglich, hier verschiedene Akzente zu setzen.)

Kurz: ein „perfekter“ Vollbart braucht mehr als nur genetische Veranlagung und Geduld. Er möchte auch – mit den passenden Produkten – gepflegt werden. Ansonsten besteht auch hier die Gefahr einer Austrocknung, von Spliss und weiteren „Schönheitsfehlern“.  Einmal zum richtigen Zeitpunkt auf die passende Länge getrimmt, bietet sich jedoch eine tolle Grundlage für vielseitige Stylingideen.

Pflege der Barthaare bei extremen Temperaturen

Mittlerweile gönnen vor allem viele Frauen ihren Haaren im Winter eine ganz besondere, an die niedrigen Temperaturen angepasste, Pflege. Wieso sollten Bartträger ihrer Gesichtsbehaarung dementsprechend nicht auch eine ganz besondere „Kur“ zukommen lassen?

Darüber, dass es sich bei der Bartpflege um eine besonders individuelle Art des „Beautyprogramms“ handelt, sind sich viele passionierte Bartträger einig. Doch was sollte im Zusammenhang mit der winterlichen Pflege eigentlich genau beachtet werden? Welche Tipps lassen sich besonders einfach umsetzen? Und gibt es vielleicht sogar Produkte, die in der kalten, trüben Jahreszeit zu echten „Must Haves“ avancieren?

Den Bart nach dem Waschen gut trocknen

Viele Männer kombinieren das Waschen ihrer Gesichtsbehaarung mit der morgendlichen Dusche. Ist der Bart jedoch einshampooniert und gewaschen, sollte er -gerade im Winter- auch getrocknet werden. Denn: wer mit nassen Haaren, egal, ob im Gesicht oder auf dem Kopf, bei Minusgraden das Haus verlässt, riskiert, dass die Reste der Feuchtigkeit festfrieren bzw. Schaden anrichten. Zudem steigt natürlich mit nassen Haaren auch das Risiko, an einer Erkältung zu erkranken oder Bakterien und Co. die ideale Grundlage zu bieten, um sich zu vermehren.

Bartpflege im Winter bei kalten Temperaturen

Der Bart sollte jedoch natürlich nicht „irgendwie“, sondern schonend, getrocknet werden. Am sichersten ist es hierbei, auf einen Föhn mit vergleichsweise kalter Luft zurückzugreifen. Diese schont die Haarstruktur und erhöht -ganz nebenbei- auch den Nutzerkomfort beim Trocknen.

Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte lieber ein wenig zu lange als zu kurz föhnen. Besonders im Zusammenhang mit dichtem Haarwuchs kann die Zeit bis zur kompletten Trocknung (zumindest gefühlt) ein wenig langsamer vergehen. Daher ist es sinnvoll, das Badezimmer im Winter gegebenenfalls ein wenig früher aufzusuchen und Stress somit vorzubeugen.

Übrigens: das Trocknen des Bartes „an der frischen Luft“ ist auch während der wärmeren Monate weniger zu empfehlen. Denn: die entsprechenden Rückstände an Wasserresten halten sich hier oft hartnäckig. Wer Wert auf Hygiene legt, sollte daher -unabhängig von der jeweiligen Jahreszeit- auf die Vorzüge eines Föhns (inklusive Kaltluftoption!) zurückgreifen.

Mehr als einmal täglich bürsten

Egal, ob dichter Vollbart oder kleiner Schnäuzer: Bärte im Winter sollten mehr als einmal am Tag gebürstet werden. Wer hier besonders schonend vorgehen möchte, entscheidet sich am besten für eine Bürste mit weichen Borsten. Diese beugt nicht nur einem unangenehmen Ziepen vor, sondern sorgt zudem oft noch (gerade im Mix mit den passenden Pflegeprodukten) für einen tollen Glanz.

Selbstverständlich kann die Bartbürste dann nicht nur dazu genutzt werden, um kleine Knötchen zu entfernen, sondern auch, um Öl, Balsam und Co. noch besser zu verteilen und -je nach Bartdichte- Hautschüppchen zu entfernen.

Dieses Element der Bartpflege spielt damit sowohl mit Hinblick auf optische als auch im Zusammenhang mit hygienischen Aspekten eine tragende Rolle.

Ein gutes Bartbalsam

Wer Bartpflege und Schutz im Winter miteinander kombinieren möchte, sollte unter anderem auf die Nutzung von Bartbalsam setzen.

Mit seiner Hilfe ist es möglich, einen verlässlichen Schutz um die einzelnen Haare aufzubauen und äußere Einflüsse, wie zum Beispiel extreme Temperaturen bzw. Temperaturwechsel, abzuwehren. Besonders wichtig ist es hierbei natürlich auch, das betreffende Produkt sorgfältig in den Bart einzuarbeiten.

Ein weiterer Vorteil: die Barthaare können unter Nutzung des Bartbalsams nicht nur geschützt, sondern auch in Form gebracht werden. Hierfür sorgen besondere Zusätze, die sich -je nach Produkt- voneinander unterscheiden. In vielen Fällen greifen die Hersteller auf klassische, natürliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Bienenwachs oder Sheabutter zurück. Hier lohnt sich -auf der Suche nach dem individuellen Favoriten- ein kurzer Vergleich.

Trotzdem sollten passionierte Bartträger neben dem Balsam auch immer noch auf die Nutzung von Bartöl setzen. Denn: auch wenn Bartbalsam mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen daherkommt, schafft es die Masse aufgrund ihrer etwas festeren Konsistenz in der Regel nicht, überhaupt bis zur Gesichtshaut durchzudringen. Da die winterliche Bartpflege, jedoch auch immer einen Schutz der Haut beinhalten sollte, ist es wichtig, Balsam durch Öl zu ergänzen.

Kurz: während Bartbalsam super dazu geeignet ist, Haare zu pflegen und zu stylen, ist es das Bartöl, welches in tieferen Schichten wirkt und die Haut mit hochwertigen Pflegestoffen versorgt, die im Zusammenhang mit niedrigen Temperaturen wichtig werden.

Das Bartöl

Viele Männer leiden, gerade in den kalten Wintermonaten, unter trockener, schuppiger Haut. Auch wenn dieses Phänomen unter einem dicht gewachsenen Bart nur schwer (bis gar nicht) sichtbar ist, kann sich ein Mangel an Feuchtigkeit hier im Zuge eines unangenehmen Juckreizes zeigen.

Unter anderem kann hier beispielsweise mit Hilfe von Bartöl vorgebeugt werden. Doch welches Produkt eignet sich hier eigentlich am besten?

Sinnvoll ist es unter anderem, die verschiedenen Öle nicht nur mit Hinblick auf den jeweiligen Duft, sondern auch im Zusammenhang mit dem gebotenen Feuchtigkeitsgehalt miteinander zu vergleichen.

Wer hier auf einen hohen Pflegegehalt setzt, verwöhnt natürlich nicht nur seine Gesichtshaut, sondern auch seinen Bart. „Netter Nebeneffekt“: nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass der Juckreiz gemildert wird, ist hoch! Zudem lassen viele Bartöle auch das Barthaar selbst in einem neuen Glanz erstrahlen. Dies gilt vor allem dann, wenn das Öl nicht „nur“ einmassiert, sondern gründlich eingebürstet und entsprechend sorgfältig verteilt wird.

Zusammenfassung: die winterliche Bartpflege ist kein Hexenwerk!

Auch wenn sich eine effektive Bartpflege im Winter oft einfacher gestaltet, als von vielen angenommen, gilt es natürlich, sich sowohl zeit- als auch ausstattungstechnisch auf die neuen Gegebenheiten in Form niedriger Temperaturen einzustellen.

Um während der kalten Jahreszeit bestens gewappnet zu sein, braucht es unter anderem…:

  • eine Bartbürste zum Entfernen alter Hautpartikel und kleiner Knötchen
  • Bartöl, um die eventuell gereizte Gesichtshaut zu beruhigen
  • Bartbalsam, um das Gesichtshaar in Form zu bringen
  • einen Föhn, damit die nassen Haare nach dem Waschen nicht gefrieren oder einen idealen Herd für Bakterien bilden können
  • ein wenig mehr Zeit im Badezimmer
  • den berühmten „Blick über den Tellerrand“. Wer seinen Bart pflegt, sollte natürlich auch den Rest seines Gesichts -inklusive der Lippen- nicht vergessen
  • Kontinuität – die meisten Pflegeprodukte und -artikel zeigen ihre Vorteile erst auf der Basis einer regelmäßigen Nutzung.

Was sich jedoch nach einem größeren Pensum an zusätzlicher Arbeit anhört, wird von vielen Bartträgern sogar ausgiebig genossen. Immerhin bringen viele Hersteller von Pflegeprodukten -gerade in der Zeit vor Weihnachten- oft limitierte Editionen oder besondere Düfte heraus. Wer sich hier ein wenig umsieht, findet sicherlich schnell einen Favoriten, der die Bartpflege auf ein neues Level heben kann.

Unter anderem dürften hier jedoch auch die Menschen fündig werden, die sich auf der Suche nach einem tollen Weihnachtsgeschenk für einen Bartliebhaber befinden.

Bartpflege – die klassischen Fehler

Leider müssen sich heutzutage immer noch viele Bartträger darüber ärgern, dass sie scheinbar nicht mit dem „perfekten“ Bart gesegnet sind. Fakt ist jedoch auch: kein Bart ist von Natur aus perfekt! Die Bärte die immer wieder, zum Beispiel im Fernsehen oder in Magazinen, präsentiert werden, sind das Ergebnis einer regelmäßigen Pflege.

Das bedeutet, dass es in der Regel nicht wirklich schwer ist, aus einem (noch) unscheinbar wirkenden Bart ein echtes „Kunstwerk“ zu zaubern. Unerlässlich ist jedoch die besagte Pflege im Mix mit den passenden Produkten. Viele Bartträger sind der Meinung, ihren Bart richtig zu pflegen, erkennen jedoch nicht, dass sie hier maßgebliche Fehler begehen, die dazu führen, dass nicht das Maximum aus der Optik der Gesichtshaare herausgeholt werden kann.

Doch keine Sorge! Wer sein Pflegeprogramm überdenkt und entsprechend anpasst, kann von einer noch gepflegteren Optik und einem vollen Bart profitieren. Im Folgenden soll auf die Fehler eingegangen werden, die im Rahmen der Bartpflege oft eine tragende Rolle spielen. Hierbei zeigt sich: oft liegt es an scheinbaren Kleinigkeiten, die bewirken, dass sich der Bart leider nur allzu häufig zu einer Art „Dauerbaustelle“ entwickelt hat.

Fehler Nr. 1: die falsche Reinigung

Viele Bartträger haben es in ihre tägliche Duschroutine integriert, ihren Bart einfach mit Duschgel oder einer Gesichtsreinigungslotion zu reinigen. Ein großer Fehler! Denn: die meisten Produkte aus diesem Bereich erweisen sich schlicht als nicht schonend genug, um im Rahmen einer verlässlichen Bartpflege zum Einsatz zu kommen. Kurz: der Bart wird unter ihrer Nutzung nicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt.

Viel sinnvoller ist es daher, auf ein schonendes (!) Bartshampoo zurückzugreifen, welches ideal an die Bedürfnisse der Haare in diesem Bereich angepasst wurde. Weiterhin ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass nicht „nur“ die Haare, sondern auch die Haut im Gesichtsbereich gepflegt wird. Viele Hersteller haben sich daher auf die Produktion von Shampoos konzentriert, die sowohl reinigen als auch den pH-Wert der Haut ausgleichen bzw. regulieren.

Fehler Nr. 2: das falsche Trocknen

Der Bart wurde gewaschen? Vielleicht sogar mit einem schonenden Bartshampoo? Wunderbar! Nun wäre es jedoch ein absoluter Fehler, die betreffenden Haare einfach trocken zu rubbeln! Denn: gerade nach dem Waschen sind die Barthaare (übrigens ebenso wie die Haare auf dem Kopf) empfindlich und sollten entsprechend vorsichtig behandelt werden!

Daher gilt es, den Bart nun nicht zu rubbeln, sondern stattdessen trocken zu tupfen. Ein Handtuch aus Baumwolle eignet sich hierzu ideal, um so nicht nur den Stylingkomfort zu erhöhen, sondern auch Haarbruch und Co. vorzubeugen.

Nun ist es jedoch wichtig, den Bart mit Hilfe dieser Technik nicht komplett zu trocknen, sondern nach ein paar Minuten schon mit dem Kämmen bzw. Bürsten zu starten. Wer hier das passende Timing kennt, profitiert im Nachhinein davon, seine Gesichtsbehaarung noch besser stylen zu können.

Fehler Nr. 3: die falsche Schneidetechnik

Wer Unebenheiten und abstehende Haare in bzw. an seinem Bart stutzen möchte, kann dies natürlich (mit einem scharfen Bartmesser) tun. Diese Art der Korrektur sollte jedoch nur im absolut trockenen Zustand geschehen. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass unsauber gearbeitet wird.

Und: wer seine Barthaare im trockenen Zustand schneidet, arbeitet nicht nur präziser, sondern kann auch Spliss vorbeugen.

Fehler Nr. 4: spontanes „Drauflosschneiden“

Die Grundlage für eine stylische (und damit auch gepflegte) Bartfrisur bildet eine saubere Bartkontur. Damit diese jedoch auch realisiert werden kann, ist es wichtig, selbstverständlich nicht einfach drauf los zu schneiden, sondern nach Plan vorzugehen. Vor allem das Areal bei den Koteletten und dem Mund ist hier interessant.

Wichtig ist es dementsprechend, ein Bartstyling zu finden, welches die individuelle Form des Gesichts betont und natürlich auch gut zur Haarfrisur passt. Wer sich hier eine Art „Plan“ zurechtlegt, wird oft vor bösen Überraschungen bewahrt.

Fehler Nr. 5: zu wenige Bartpflegeprodukte

Der Markt ist -vor allem mit Hinblick auf verschiedene Bartpflegeprodukte für unterschiedliche Haartypen- extrem groß. Dennoch verlassen sich leider immer noch zu viele Bartträger auf den Faktor „Natur“ und pflegen dementsprechend zu wenig.

Zur absoluten Grundausstattung gehören jedoch die folgenden Artikel/ Produkte…:

  • Eine Bartbürste bzw. ein Bartkamm: diese „Accessoires“ helfen dabei, ein gepflegtes Aussehen zu unterstreichen und Knötchen möglichst sanft zu entfernen. Je nach Bartdichte sollte entweder die eine oder die andere Variante bevorzugt werden. Bürsten kommen oft im Zusammenhang mit dichten Vollbärten zum Einsatz. Zur Pflege eines Schnauzbartes reicht hingegen oft ein kleinerer Kamm.
  • Ein Barttrimmer: mit einem Barttrimmer können die Barthaare auf eine einheitliche Länge gebracht und Konturen unterstrichen werden.
  • Bartshampoo: Bartshampoo ist in der Regel mild und entsprechend schonend zum Bart. Viele Produkte pflegen auch die Haut.
  • Bartbalsam: mit Hilfe von Bartbalsam lässt sich der Bart vergleichsweise leicht in Form bringen. Noch dazu überzeugen viele Produkte aus diesem Bereich durch eine hohe Pflegewirkung.

Weiterhin gilt jedoch auch, dass die Anzahl (und Art) der zu empfehlenden Pflegeartikel natürlich auch vom jeweiligen Haartyp und der entsprechenden „Bart-Traum-Frisur“ abhängig ist. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld -zumindest grob- mit den Randdaten seines Bartes zu befassen und sich dann sein ganz individuelles Pflege-Equipment zusammenzustellen.

Fehler Nr. 6: ein zu großzügiger Einsatz von Bartöl

Vorweg: bei Bartöl handelt es sich um einen kleinen „Alleskönner“, der nicht nur pflegt, sondern auch im Stylingbereich eine große Rolle spielt. Jedoch sollte das beliebte Öl keineswegs zu großzügig eingesetzt werden. Ansonsten entsteht schnell ein fettiger Film, der sich nicht nur unangenehm anfühlt, sondern noch dazu auch einen ungepflegten Eindruck vermittelt.

Dementsprechend gilt es immer, die betreffenden Herstellerangaben auf der Verpackung zu beachten. Meist reicht es aus, einen langen Vollbart mit lediglich einer Menge zu pflegen, die lediglich dem Durchmesser einer Walnuss entspricht. Ebenso wie mit Hinblick auf andere Pflegeprodukte gilt hier, dass sich auch das Bartöl -je nach Hersteller- als besonders ergiebig erweist.

Glatter Bart – die besten Tipps!

Das Wichtigste zu Beginn: ob Dein Bart nun eher kraus oder glatt daherkommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Besonders deine Veranlagung spielt hierbei eine tragende Rolle. Neben dem klassischen „Holzfällerbart“ liegt derzeit auch das andere „Extrem“, der besonders glatte Bart, im Trend.

Gehörst Du auch zu den Männern, die sich einen weichen und dementsprechend etwas glatteren Bart wünschen, musst du dich deinem natürlichen Schicksal selbstverständlich nicht ergeben! Im Gegenteil! Vielmehr bietet der Markt eine ganze Fülle an Produkten, die dabei helfen können, Deinen Bart noch geschmeidiger und „fluffiger“ und gleichzeitig auch glatter zu machen.

Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang jedoch natürlich auch, zu wissen WIE Du die jeweiligen Pflegeprodukte anwendest, um ein besonders überzeugendes Ergebnis zu erreichen.

Tipp 1: Das richtige Shampoo

Als passionierter Bartträger weißt Du wahrscheinlich ohnehin, dass Du Deinen Bart immer mit speziellem Shampoo und eben nicht mit klassischem Haarshampoo waschen solltest. Weiterhin stellt eine regelmäßige Reinigung die Basis für einen entsprechend gepflegten Look dar.

Glatter Bart

Mit Hinblick auf die Eigenschaften des Bartshampoos gilt, dass du dich immer für ein Produkt entscheiden solltest, welches die natürlichen Vorgänge, die in deinem Bart ablaufen, nicht unterbindet. Auch wenn es manchmal schwerfallen mag, zu glauben: ein gesunder Bart ist durchaus dazu in der Lage, sich -zumindest ein Stückweit- selbst zu pflegen. Nutze als Ergänzung am besten ein schonendes Bartshampoo und wasche Deinen Bart nicht öfter als zweimal in der Woche. Somit bietest Du dem Talg, den Deine Haut ohnehin produziert, die Möglichkeit, sowohl Deinen Bart als auch Deine Haut zu pflegen.

Viele Shampoos beinhalten sogar weichmachende Substanzen, die Deinen Bart -neben dem natürlichen Talg der Haut- zusätzlich pflegen können.

Tipp 2: Benutze Bartöl

Bartöl ist nicht nur „nice to have“, sondern auch im Rahmen einer glättenden Bartpflege besonders wichtig. Besonders dann, wenn Dein Bart eine gewisse Länge überschreitet, ist es unerlässlich, mit diesem besonderen Pflegeprodukt nachzuhelfen. Oder anders: das Bartöl eignet sich perfekt dazu, dort eingesetzt zu werden, wo die natürliche Talgproduktion nicht mehr ausreicht. Gleichzeitig kannst Du Dich mit Hilfe des Bartöls auch gegen äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Zigarettenrauch und Co., zur Wehr setzen.

Ein weiterer Vorteil: Bartöl hilft Dir nicht nur dabei, Deinen Bart zu glätten und geschmeidig zu halten, sondern riecht -je nach Produkt- auch noch besonders gut. Ideal also für alle, die in vielerlei Hinsicht punkten möchten!

Bitte vergiss in diesem Zusammenhang jedoch auch nicht, dass es sich beim Bartöl um ein besonders ergiebiges Produkt handelt. Das bedeutet, dass das Motto „Viel hilft viel!“ hier definitiv nicht angewendet werden sollte. Ansonsten sieht Dein Bart schnell ungepflegt aus. In der richtigen Menge genutzt, handelt es sich hierbei jedoch um einen klassischen „Allrounder“, der bei der Glättung und Pflege längerer Bärte keinesfalls fehlen sollte.

Tipp 3: Trockne Deinen Bart mit einem Föhn

Es mag sich ein wenig ungewöhnlich anhören, aber: auch Dein Bart sollte nach dem Waschen geföhnt werden! Am besten entscheidest Du Dich hierbei für ein eher kleines Modell. Somit bleibst Du flexibel und kannst Dich noch komfortabler stylen.

Ebenso wie mit Hinblick auf Deine Kopfbehaarung gilt jedoch, dass Du vor allem mit kalter Luft trocknen solltest. Hierbei gilt:

  1. Trockne den gesamten Bart zunächst für ein paar Minuten an.
  2. Massiere das oben erwähnte Bartöl ein.
  3. Föhne wieder.
  4. Kämme Deine Barthaare, um Knötchen zu entfernen und das Gesamtkonstrukt zu glätten.
  5. Style Deinen Bart so, dass er Deinen Vorstellungen entspricht.

Diese Art des Stylings wird Dir sicherlich mit der Zeit immer leichter fallen, so dass föhnen, kämmen und pflegen schnell zum Standard werden.

Sollte es -trotz Föhn- immer noch nicht gelingen, Deinen Bart nach Deinen Wünschen zu glätten, kannst Du selbstverständlich auch ein handelsübliches Glätteisen in Deine Pflege- und Stylingroutine integrieren. Hierbei gilt dann: arbeite auf keinen Fall (!) auf der Basis zu hoher Temperaturen und nutze unbedingt ein Hitzeschutzspray! Weiterhin sollte Dein Bart komplett trocken sein, bevor er mit dem Glätteisen in Kontakt kommt.

Tipp 4: Bartbalsam für das abschließende Styling

Dein Bart ist geglättet? Wunderbar! Natürlich möchtest Du, dass dieser Zustand zumindest bis zum Abend anhält, oder? Um dies zu gewährleisten, ist es natürlich unerlässlich, auf die richtigen Stylingprodukte zurückzugreifen. Hierbei hat sich der Einsatz von Bartbalsam besonders bewährt.

Dieser Balsam hilft Dir dabei, die Form und Glätte des Bartes über viele Stunden hinweg beizubehalten. Auch hier bietet Dir der Markt übrigens viele Produkte, die sich unter anderem mit Hinblick auf den Geruch unterscheiden. Ein Vergleich lohnt sich hier definitiv!

Tipp 5: Gönne Deinem Bart ab und zu eine Stylingpause

Selbstverständlich trägst Du Deinen Bart mit Stolz! Ab und an solltest Du ihm jedoch eine Pause von Styling und Co. gönnen und ihn -ganz einfach- Bart sein lassen. Ein Wochenende auf der Couch eignet sich hierzu hervorragend! Denn: besonders die Hitzebehandlung mit dem Glätteisen kann Deinen Barthaaren stark zusetzen.

Wer die perfekte Balance zwischen Pflege, Styling und dem Vertrauen in seine natürliche Talgproduktion findet, unterstützt seinen ganz individuellen Bart-Look auf besondere (und nachhaltige) Weise.

Bartstyling für die Festtage – so wird Weihnachten besonders hip!

Festtage und Feierlichkeiten wie beispielsweise Silvester stellen nicht nur Frauen auf der Suche nach dem passenden Outfit, sondern auch Bartträger vor besondere Herausforderungen. Immerhin fordern besondere Tage (und Nächte) auch das passende Styling.

Die hier individuell am besten passende Variante herauszufinden, ist oft nicht leicht. Gerade längere Vollbärte bieten hier erfahrungsgemäß viel Spielraum für moderne Lösungen. Die Auswahl fällt hier oft schwer.

Im Folgenden werden einige beliebte Lösungen aufgeführt, die bei Weitem nicht nur klassische, sondern auch besonders moderne und (sagen wir) „individuelle“ Optionen aufzeigen. Für alle Bartstyling Varianten gilt jedoch selbstverständlich auch, dass eine Grundpflege hier die Basis bilden sollte. Nur ein Bart, der nicht nur gepflegt, sondern beispielsweise auch frei von Spliss ist, kann perfekt gestylt werden.

„Normales Styling“ oder vollkommen neue „Frisur“?

Mit Hinblick auf das perfekte Bartstyling zu Weihnachten bzw. Silvester ergeben sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Während es manche Bartträger bevorzugen, vergleichsweise wenige Experimente auszuprobieren, erweisen sich andere schon als ein wenig mutiger.

Die gute Nachricht: wie mit Hinblick auf den Friseurbesuch und das Haupthaar gilt natürlich auch im Zusammenhang mit dem Bart, dass etwaige Fehler natürlich früher oder später wieder herauswachsen. Dementsprechend kann es sich lohnen, neue (Styling-) Wege zu gehen und nachhaltig Akzente zu setzen.

Tipp 1: Der Kinnbart für Männer mit einem vergleichsweise geringen Bartwuchs
Wer über einen vergleichsweise übersichtlichen Bartwuchs verfügt, kann seine Gesichtsbehaarung selbstverständlich dennoch optimal in Szene setzen. Eine besonders beliebte Lösung ist es hier, sich für den klassischen Kinnbart (unter anderem auch bekannt als „Ziegenbart“) zu entscheiden. Der Bart charakterisiert sich dann durch eine eher schmale Form.

Tipp 2: Der klassische Vollbart passt zu vielen Gesichtstypen
Egal, ob breit oder eher schmal: der klassische Vollbart lässt sich sowohl mit breiten als auch schmalen Gesichtstypen kombinieren und wird schon lange nicht mehr mit dem „Holzfäller-Look“ in Verbindung gebracht. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen beliebten Allrounder, der nicht nur im Büro, sondern auch an Feiertagen getragen werden kann. Jedoch: „Einfach wachsen lassen!“ ist hier definitiv NICHT die Devise! Vielmehr ist es unerlässlich, den Vollbart so zu pflegen, dass er problemlos zu lockeren und eleganten Outfits kombiniert werden kann. Hierzu gehört es unter anderem, für eine gleichmäßige Länge der Barthaare zu sorgen.

Tipp 3: Super für runde Gesichter: der Kotelettenbart
Wie der Name schon vermuten lässt, wird beim Kotelettenbart der Bereich der Koteletten nicht rasiert. Je nach Wunsch können die entsprechenden Barthaare dann weiter in Form gebracht werden. Beliebte Formen sind hierbei Drei- und Rechteck.

Tipp 4: der geflochtene Bart – ein echter Hingucker
Auf der Suche nach einer besonderen Bartfrisur, die im Rahmen einer Weihnachtsfeier unter Freunden besonders gut zur Geltung kommt? Ab einer bestimmten Bartlänge können Barthaare selbstverständlich auch problemlos geflochten werden. Wie mit Hinblick auf Kopfhaare gilt natürlich auch hier, dass die einzelnen Zöpfe unbedingt sicher fixiert werden müssen. Am besten eignen sich hierzu dünne Haargummis. Zudem werden im Handel spezielle Flechtsprays angeboten, die die Barthaare durchaus noch ein wenig griffiger machen können. Um das Ganze final zu fixieren, kann auch Haarspray und Schaumfestiger (nicht allzu großzügig einsetzen!) verwendet werden. Wer einen besonders weihnachtlichen Touch hervorrufen möchte, kann das Styling auch mit dem Einhängen kleiner Weihnachtskugeln komplettieren.

Tipp 5: Für Mutige – nutzen Sie weitere Bartaccessoires!
Wer dachte, bei den Weihnachtskugeln im Bart handele es sich um einen Scherz, hat sich sicherlich noch nicht mit der Fülle der Bartaccessoires befasst, die der Markt bietet. So haben Bartträger (natürlich nicht nur zu Weihnachten) auch die Möglichkeit, mit Perlen und so genannten Bartspiralen zu arbeiten.

Tipp 6: Zöpfe für wellige Barthaare
Auf der Suche nach auffälligen Stylings entscheiden sich viele Bartträger für die lockere Hippie-Look Variante. Diese umzusetzen, ist vergleichsweise einfach, lässt sich jedoch meist nur in Kombination mit eher dünnem Barthaar anwenden. Die Barthaare werden am Vorabend einfach gewaschen und zu mehreren Zöpfen geflochten. Danach ist es wichtig, besagte Zöpfe mit ein wenig Schaumfestiger zu fixieren. Am nächsten Morgen zeigen sich dann, je nach Haarstruktur, mehr oder weniger starke Wellen. Um zu sehen, wie die eigenen Barthaare auf diese Form des Stylings reagieren, ist es sinnvoll, das Procedere mindestens einmal im Vorfeld auszuprobieren.

Tipp 7: Besonders ausgefallen – der Victor-Emanuel-Bart
Wer Weihnachten dieses Jahr auf besonders stylische Weise feiern möchte und gleichzeitig über den passenden Bartwuchs verfügt, sollte überlegen, ob er nicht auf den Victor-Emanuel-Bart setzen möchte. Dieser charakterisiert sich durch seine kreisrunde Form um den Mund herum und wird zudem durch einen stylischen Schnurrbart und einen Ziegenbart ergänzt. Wer dem Ganzen noch einen besonders klassischen Look verleihen möchte, zwirbelt den Schnurrbart an den Enden und fixiert das Ganze, um sicherzustellen, dass das Styling auch bis tief in die Nacht gewahrt bleiben kann.

Tipp 8: der Dreitage-Bart geht so gut wie immer
Keine Zeit für ein aufwendiges Styling? Kein Problem! Der Dreitage-Bart ist schnell gestylt und braucht zudem in der Regel nicht viel Pflege. Wichtig ist jedoch -wie beim Vollbart- auch hier, dass eine gleichmäßige Länge gewährleistet bleibt. Etwaige Unregelmäßigkeiten fallen hier -aufgrund der vergleichsweise geringen Länge- meist sofort auf.

Der wichtigste Tipp: das Bartstyling muss zum Rest passen!

Unabhängig davon, wie modern, stylisch oder überzeugend die hier vorgestellten Looks auch sein mögen: unerlässlich für einen maximal-modischen Erfolg ist es natürlich, dass das gewählte Bartstyling auch zum jeweiligen Träger bzw. dessen Gesichtsform passt.

Während manche Bartformen sich hier weitestgehend flexibel einsetzen lassen, passen andere eher zu schmalen bzw. breiten Gesichtern. Fest steht jedoch: wer ein wenig mit Hinblick auf die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten recherchiert, die passenden Styling Produkte nutzt und seinen Bart gleichzeitig pflegt, verfügt über die idealen Voraussetzungen, Weihnachten in diesem Jahr zu einem absoluten Stylinghighlight werden zu lassen.