Bartpflege – die klassischen Fehler

Leider müssen sich heutzutage immer noch viele Bartträger darüber ärgern, dass sie scheinbar nicht mit dem „perfekten“ Bart gesegnet sind. Fakt ist jedoch auch: kein Bart ist von Natur aus perfekt! Die Bärte die immer wieder, zum Beispiel im Fernsehen oder in Magazinen, präsentiert werden, sind das Ergebnis einer regelmäßigen Pflege.

Das bedeutet, dass es in der Regel nicht wirklich schwer ist, aus einem (noch) unscheinbar wirkenden Bart ein echtes „Kunstwerk“ zu zaubern. Unerlässlich ist jedoch die besagte Pflege im Mix mit den passenden Produkten. Viele Bartträger sind der Meinung, ihren Bart richtig zu pflegen, erkennen jedoch nicht, dass sie hier maßgebliche Fehler begehen, die dazu führen, dass nicht das Maximum aus der Optik der Gesichtshaare herausgeholt werden kann.

Doch keine Sorge! Wer sein Pflegeprogramm überdenkt und entsprechend anpasst, kann von einer noch gepflegteren Optik und einem vollen Bart profitieren. Im Folgenden soll auf die Fehler eingegangen werden, die im Rahmen der Bartpflege oft eine tragende Rolle spielen. Hierbei zeigt sich: oft liegt es an scheinbaren Kleinigkeiten, die bewirken, dass sich der Bart leider nur allzu häufig zu einer Art „Dauerbaustelle“ entwickelt hat.

Fehler Nr. 1: die falsche Reinigung

Viele Bartträger haben es in ihre tägliche Duschroutine integriert, ihren Bart einfach mit Duschgel oder einer Gesichtsreinigungslotion zu reinigen. Ein großer Fehler! Denn: die meisten Produkte aus diesem Bereich erweisen sich schlicht als nicht schonend genug, um im Rahmen einer verlässlichen Bartpflege zum Einsatz zu kommen. Kurz: der Bart wird unter ihrer Nutzung nicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt.

Viel sinnvoller ist es daher, auf ein schonendes (!) Bartshampoo zurückzugreifen, welches ideal an die Bedürfnisse der Haare in diesem Bereich angepasst wurde. Weiterhin ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass nicht „nur“ die Haare, sondern auch die Haut im Gesichtsbereich gepflegt wird. Viele Hersteller haben sich daher auf die Produktion von Shampoos konzentriert, die sowohl reinigen als auch den pH-Wert der Haut ausgleichen bzw. regulieren.

Fehler Nr. 2: das falsche Trocknen

Der Bart wurde gewaschen? Vielleicht sogar mit einem schonenden Bartshampoo? Wunderbar! Nun wäre es jedoch ein absoluter Fehler, die betreffenden Haare einfach trocken zu rubbeln! Denn: gerade nach dem Waschen sind die Barthaare (übrigens ebenso wie die Haare auf dem Kopf) empfindlich und sollten entsprechend vorsichtig behandelt werden!

Daher gilt es, den Bart nun nicht zu rubbeln, sondern stattdessen trocken zu tupfen. Ein Handtuch aus Baumwolle eignet sich hierzu ideal, um so nicht nur den Stylingkomfort zu erhöhen, sondern auch Haarbruch und Co. vorzubeugen.

Nun ist es jedoch wichtig, den Bart mit Hilfe dieser Technik nicht komplett zu trocknen, sondern nach ein paar Minuten schon mit dem Kämmen bzw. Bürsten zu starten. Wer hier das passende Timing kennt, profitiert im Nachhinein davon, seine Gesichtsbehaarung noch besser stylen zu können.

Fehler Nr. 3: die falsche Schneidetechnik

Wer Unebenheiten und abstehende Haare in bzw. an seinem Bart stutzen möchte, kann dies natürlich (mit einem scharfen Bartmesser) tun. Diese Art der Korrektur sollte jedoch nur im absolut trockenen Zustand geschehen. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass unsauber gearbeitet wird.

Und: wer seine Barthaare im trockenen Zustand schneidet, arbeitet nicht nur präziser, sondern kann auch Spliss vorbeugen.

Fehler Nr. 4: spontanes „Drauflosschneiden“

Die Grundlage für eine stylische (und damit auch gepflegte) Bartfrisur bildet eine saubere Bartkontur. Damit diese jedoch auch realisiert werden kann, ist es wichtig, selbstverständlich nicht einfach drauf los zu schneiden, sondern nach Plan vorzugehen. Vor allem das Areal bei den Koteletten und dem Mund ist hier interessant.

Wichtig ist es dementsprechend, ein Bartstyling zu finden, welches die individuelle Form des Gesichts betont und natürlich auch gut zur Haarfrisur passt. Wer sich hier eine Art „Plan“ zurechtlegt, wird oft vor bösen Überraschungen bewahrt.

Fehler Nr. 5: zu wenige Bartpflegeprodukte

Der Markt ist -vor allem mit Hinblick auf verschiedene Bartpflegeprodukte für unterschiedliche Haartypen- extrem groß. Dennoch verlassen sich leider immer noch zu viele Bartträger auf den Faktor „Natur“ und pflegen dementsprechend zu wenig.

Zur absoluten Grundausstattung gehören jedoch die folgenden Artikel/ Produkte…:

  • Eine Bartbürste bzw. ein Bartkamm: diese „Accessoires“ helfen dabei, ein gepflegtes Aussehen zu unterstreichen und Knötchen möglichst sanft zu entfernen. Je nach Bartdichte sollte entweder die eine oder die andere Variante bevorzugt werden. Bürsten kommen oft im Zusammenhang mit dichten Vollbärten zum Einsatz. Zur Pflege eines Schnauzbartes reicht hingegen oft ein kleinerer Kamm.
  • Ein Barttrimmer: mit einem Barttrimmer können die Barthaare auf eine einheitliche Länge gebracht und Konturen unterstrichen werden.
  • Bartshampoo: Bartshampoo ist in der Regel mild und entsprechend schonend zum Bart. Viele Produkte pflegen auch die Haut.
  • Bartbalsam: mit Hilfe von Bartbalsam lässt sich der Bart vergleichsweise leicht in Form bringen. Noch dazu überzeugen viele Produkte aus diesem Bereich durch eine hohe Pflegewirkung.

Weiterhin gilt jedoch auch, dass die Anzahl (und Art) der zu empfehlenden Pflegeartikel natürlich auch vom jeweiligen Haartyp und der entsprechenden „Bart-Traum-Frisur“ abhängig ist. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld -zumindest grob- mit den Randdaten seines Bartes zu befassen und sich dann sein ganz individuelles Pflege-Equipment zusammenzustellen.

Fehler Nr. 6: ein zu großzügiger Einsatz von Bartöl

Vorweg: bei Bartöl handelt es sich um einen kleinen „Alleskönner“, der nicht nur pflegt, sondern auch im Stylingbereich eine große Rolle spielt. Jedoch sollte das beliebte Öl keineswegs zu großzügig eingesetzt werden. Ansonsten entsteht schnell ein fettiger Film, der sich nicht nur unangenehm anfühlt, sondern noch dazu auch einen ungepflegten Eindruck vermittelt.

Dementsprechend gilt es immer, die betreffenden Herstellerangaben auf der Verpackung zu beachten. Meist reicht es aus, einen langen Vollbart mit lediglich einer Menge zu pflegen, die lediglich dem Durchmesser einer Walnuss entspricht. Ebenso wie mit Hinblick auf andere Pflegeprodukte gilt hier, dass sich auch das Bartöl -je nach Hersteller- als besonders ergiebig erweist.

Glatter Bart – die besten Tipps!

Das Wichtigste zu Beginn: ob Dein Bart nun eher kraus oder glatt daherkommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Besonders deine Veranlagung spielt hierbei eine tragende Rolle. Neben dem klassischen „Holzfällerbart“ liegt derzeit auch das andere „Extrem“, der besonders glatte Bart, im Trend.

Gehörst Du auch zu den Männern, die sich einen weichen und dementsprechend etwas glatteren Bart wünschen, musst du dich deinem natürlichen Schicksal selbstverständlich nicht ergeben! Im Gegenteil! Vielmehr bietet der Markt eine ganze Fülle an Produkten, die dabei helfen können, Deinen Bart noch geschmeidiger und „fluffiger“ und gleichzeitig auch glatter zu machen.

Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang jedoch natürlich auch, zu wissen WIE Du die jeweiligen Pflegeprodukte anwendest, um ein besonders überzeugendes Ergebnis zu erreichen.

Tipp 1: Das richtige Shampoo

Als passionierter Bartträger weißt Du wahrscheinlich ohnehin, dass Du Deinen Bart immer mit speziellem Shampoo und eben nicht mit klassischem Haarshampoo waschen solltest. Weiterhin stellt eine regelmäßige Reinigung die Basis für einen entsprechend gepflegten Look dar.

Glatter Bart

Mit Hinblick auf die Eigenschaften des Bartshampoos gilt, dass du dich immer für ein Produkt entscheiden solltest, welches die natürlichen Vorgänge, die in deinem Bart ablaufen, nicht unterbindet. Auch wenn es manchmal schwerfallen mag, zu glauben: ein gesunder Bart ist durchaus dazu in der Lage, sich -zumindest ein Stückweit- selbst zu pflegen. Nutze als Ergänzung am besten ein schonendes Bartshampoo und wasche Deinen Bart nicht öfter als zweimal in der Woche. Somit bietest Du dem Talg, den Deine Haut ohnehin produziert, die Möglichkeit, sowohl Deinen Bart als auch Deine Haut zu pflegen.

Viele Shampoos beinhalten sogar weichmachende Substanzen, die Deinen Bart -neben dem natürlichen Talg der Haut- zusätzlich pflegen können.

Tipp 2: Benutze Bartöl

Bartöl ist nicht nur „nice to have“, sondern auch im Rahmen einer glättenden Bartpflege besonders wichtig. Besonders dann, wenn Dein Bart eine gewisse Länge überschreitet, ist es unerlässlich, mit diesem besonderen Pflegeprodukt nachzuhelfen. Oder anders: das Bartöl eignet sich perfekt dazu, dort eingesetzt zu werden, wo die natürliche Talgproduktion nicht mehr ausreicht. Gleichzeitig kannst Du Dich mit Hilfe des Bartöls auch gegen äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Zigarettenrauch und Co., zur Wehr setzen.

Ein weiterer Vorteil: Bartöl hilft Dir nicht nur dabei, Deinen Bart zu glätten und geschmeidig zu halten, sondern riecht -je nach Produkt- auch noch besonders gut. Ideal also für alle, die in vielerlei Hinsicht punkten möchten!

Bitte vergiss in diesem Zusammenhang jedoch auch nicht, dass es sich beim Bartöl um ein besonders ergiebiges Produkt handelt. Das bedeutet, dass das Motto „Viel hilft viel!“ hier definitiv nicht angewendet werden sollte. Ansonsten sieht Dein Bart schnell ungepflegt aus. In der richtigen Menge genutzt, handelt es sich hierbei jedoch um einen klassischen „Allrounder“, der bei der Glättung und Pflege längerer Bärte keinesfalls fehlen sollte.

Tipp 3: Trockne Deinen Bart mit einem Föhn

Es mag sich ein wenig ungewöhnlich anhören, aber: auch Dein Bart sollte nach dem Waschen geföhnt werden! Am besten entscheidest Du Dich hierbei für ein eher kleines Modell. Somit bleibst Du flexibel und kannst Dich noch komfortabler stylen.

Ebenso wie mit Hinblick auf Deine Kopfbehaarung gilt jedoch, dass Du vor allem mit kalter Luft trocknen solltest. Hierbei gilt:

  1. Trockne den gesamten Bart zunächst für ein paar Minuten an.
  2. Massiere das oben erwähnte Bartöl ein.
  3. Föhne wieder.
  4. Kämme Deine Barthaare, um Knötchen zu entfernen und das Gesamtkonstrukt zu glätten.
  5. Style Deinen Bart so, dass er Deinen Vorstellungen entspricht.

Diese Art des Stylings wird Dir sicherlich mit der Zeit immer leichter fallen, so dass föhnen, kämmen und pflegen schnell zum Standard werden.

Sollte es -trotz Föhn- immer noch nicht gelingen, Deinen Bart nach Deinen Wünschen zu glätten, kannst Du selbstverständlich auch ein handelsübliches Glätteisen in Deine Pflege- und Stylingroutine integrieren. Hierbei gilt dann: arbeite auf keinen Fall (!) auf der Basis zu hoher Temperaturen und nutze unbedingt ein Hitzeschutzspray! Weiterhin sollte Dein Bart komplett trocken sein, bevor er mit dem Glätteisen in Kontakt kommt.

Tipp 4: Bartbalsam für das abschließende Styling

Dein Bart ist geglättet? Wunderbar! Natürlich möchtest Du, dass dieser Zustand zumindest bis zum Abend anhält, oder? Um dies zu gewährleisten, ist es natürlich unerlässlich, auf die richtigen Stylingprodukte zurückzugreifen. Hierbei hat sich der Einsatz von Bartbalsam besonders bewährt.

Dieser Balsam hilft Dir dabei, die Form und Glätte des Bartes über viele Stunden hinweg beizubehalten. Auch hier bietet Dir der Markt übrigens viele Produkte, die sich unter anderem mit Hinblick auf den Geruch unterscheiden. Ein Vergleich lohnt sich hier definitiv!

Tipp 5: Gönne Deinem Bart ab und zu eine Stylingpause

Selbstverständlich trägst Du Deinen Bart mit Stolz! Ab und an solltest Du ihm jedoch eine Pause von Styling und Co. gönnen und ihn -ganz einfach- Bart sein lassen. Ein Wochenende auf der Couch eignet sich hierzu hervorragend! Denn: besonders die Hitzebehandlung mit dem Glätteisen kann Deinen Barthaaren stark zusetzen.

Wer die perfekte Balance zwischen Pflege, Styling und dem Vertrauen in seine natürliche Talgproduktion findet, unterstützt seinen ganz individuellen Bart-Look auf besondere (und nachhaltige) Weise.

Bartstyling für die Festtage – so wird Weihnachten besonders hip!

Festtage und Feierlichkeiten wie beispielsweise Silvester stellen nicht nur Frauen auf der Suche nach dem passenden Outfit, sondern auch Bartträger vor besondere Herausforderungen. Immerhin fordern besondere Tage (und Nächte) auch das passende Styling.

Die hier individuell am besten passende Variante herauszufinden, ist oft nicht leicht. Gerade längere Vollbärte bieten hier erfahrungsgemäß viel Spielraum für moderne Lösungen. Die Auswahl fällt hier oft schwer.

Im Folgenden werden einige beliebte Lösungen aufgeführt, die bei Weitem nicht nur klassische, sondern auch besonders moderne und (sagen wir) „individuelle“ Optionen aufzeigen. Für alle Bartstyling Varianten gilt jedoch selbstverständlich auch, dass eine Grundpflege hier die Basis bilden sollte. Nur ein Bart, der nicht nur gepflegt, sondern beispielsweise auch frei von Spliss ist, kann perfekt gestylt werden.

„Normales Styling“ oder vollkommen neue „Frisur“?

Mit Hinblick auf das perfekte Bartstyling zu Weihnachten bzw. Silvester ergeben sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Während es manche Bartträger bevorzugen, vergleichsweise wenige Experimente auszuprobieren, erweisen sich andere schon als ein wenig mutiger.

Die gute Nachricht: wie mit Hinblick auf den Friseurbesuch und das Haupthaar gilt natürlich auch im Zusammenhang mit dem Bart, dass etwaige Fehler natürlich früher oder später wieder herauswachsen. Dementsprechend kann es sich lohnen, neue (Styling-) Wege zu gehen und nachhaltig Akzente zu setzen.

Tipp 1: Der Kinnbart für Männer mit einem vergleichsweise geringen Bartwuchs
Wer über einen vergleichsweise übersichtlichen Bartwuchs verfügt, kann seine Gesichtsbehaarung selbstverständlich dennoch optimal in Szene setzen. Eine besonders beliebte Lösung ist es hier, sich für den klassischen Kinnbart (unter anderem auch bekannt als „Ziegenbart“) zu entscheiden. Der Bart charakterisiert sich dann durch eine eher schmale Form.

Tipp 2: Der klassische Vollbart passt zu vielen Gesichtstypen
Egal, ob breit oder eher schmal: der klassische Vollbart lässt sich sowohl mit breiten als auch schmalen Gesichtstypen kombinieren und wird schon lange nicht mehr mit dem „Holzfäller-Look“ in Verbindung gebracht. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen beliebten Allrounder, der nicht nur im Büro, sondern auch an Feiertagen getragen werden kann. Jedoch: „Einfach wachsen lassen!“ ist hier definitiv NICHT die Devise! Vielmehr ist es unerlässlich, den Vollbart so zu pflegen, dass er problemlos zu lockeren und eleganten Outfits kombiniert werden kann. Hierzu gehört es unter anderem, für eine gleichmäßige Länge der Barthaare zu sorgen.

Tipp 3: Super für runde Gesichter: der Kotelettenbart
Wie der Name schon vermuten lässt, wird beim Kotelettenbart der Bereich der Koteletten nicht rasiert. Je nach Wunsch können die entsprechenden Barthaare dann weiter in Form gebracht werden. Beliebte Formen sind hierbei Drei- und Rechteck.

Tipp 4: der geflochtene Bart – ein echter Hingucker
Auf der Suche nach einer besonderen Bartfrisur, die im Rahmen einer Weihnachtsfeier unter Freunden besonders gut zur Geltung kommt? Ab einer bestimmten Bartlänge können Barthaare selbstverständlich auch problemlos geflochten werden. Wie mit Hinblick auf Kopfhaare gilt natürlich auch hier, dass die einzelnen Zöpfe unbedingt sicher fixiert werden müssen. Am besten eignen sich hierzu dünne Haargummis. Zudem werden im Handel spezielle Flechtsprays angeboten, die die Barthaare durchaus noch ein wenig griffiger machen können. Um das Ganze final zu fixieren, kann auch Haarspray und Schaumfestiger (nicht allzu großzügig einsetzen!) verwendet werden. Wer einen besonders weihnachtlichen Touch hervorrufen möchte, kann das Styling auch mit dem Einhängen kleiner Weihnachtskugeln komplettieren.

Tipp 5: Für Mutige – nutzen Sie weitere Bartaccessoires!
Wer dachte, bei den Weihnachtskugeln im Bart handele es sich um einen Scherz, hat sich sicherlich noch nicht mit der Fülle der Bartaccessoires befasst, die der Markt bietet. So haben Bartträger (natürlich nicht nur zu Weihnachten) auch die Möglichkeit, mit Perlen und so genannten Bartspiralen zu arbeiten.

Tipp 6: Zöpfe für wellige Barthaare
Auf der Suche nach auffälligen Stylings entscheiden sich viele Bartträger für die lockere Hippie-Look Variante. Diese umzusetzen, ist vergleichsweise einfach, lässt sich jedoch meist nur in Kombination mit eher dünnem Barthaar anwenden. Die Barthaare werden am Vorabend einfach gewaschen und zu mehreren Zöpfen geflochten. Danach ist es wichtig, besagte Zöpfe mit ein wenig Schaumfestiger zu fixieren. Am nächsten Morgen zeigen sich dann, je nach Haarstruktur, mehr oder weniger starke Wellen. Um zu sehen, wie die eigenen Barthaare auf diese Form des Stylings reagieren, ist es sinnvoll, das Procedere mindestens einmal im Vorfeld auszuprobieren.

Tipp 7: Besonders ausgefallen – der Victor-Emanuel-Bart
Wer Weihnachten dieses Jahr auf besonders stylische Weise feiern möchte und gleichzeitig über den passenden Bartwuchs verfügt, sollte überlegen, ob er nicht auf den Victor-Emanuel-Bart setzen möchte. Dieser charakterisiert sich durch seine kreisrunde Form um den Mund herum und wird zudem durch einen stylischen Schnurrbart und einen Ziegenbart ergänzt. Wer dem Ganzen noch einen besonders klassischen Look verleihen möchte, zwirbelt den Schnurrbart an den Enden und fixiert das Ganze, um sicherzustellen, dass das Styling auch bis tief in die Nacht gewahrt bleiben kann.

Tipp 8: der Dreitage-Bart geht so gut wie immer
Keine Zeit für ein aufwendiges Styling? Kein Problem! Der Dreitage-Bart ist schnell gestylt und braucht zudem in der Regel nicht viel Pflege. Wichtig ist jedoch -wie beim Vollbart- auch hier, dass eine gleichmäßige Länge gewährleistet bleibt. Etwaige Unregelmäßigkeiten fallen hier -aufgrund der vergleichsweise geringen Länge- meist sofort auf.

Der wichtigste Tipp: das Bartstyling muss zum Rest passen!

Unabhängig davon, wie modern, stylisch oder überzeugend die hier vorgestellten Looks auch sein mögen: unerlässlich für einen maximal-modischen Erfolg ist es natürlich, dass das gewählte Bartstyling auch zum jeweiligen Träger bzw. dessen Gesichtsform passt.

Während manche Bartformen sich hier weitestgehend flexibel einsetzen lassen, passen andere eher zu schmalen bzw. breiten Gesichtern. Fest steht jedoch: wer ein wenig mit Hinblick auf die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten recherchiert, die passenden Styling Produkte nutzt und seinen Bart gleichzeitig pflegt, verfügt über die idealen Voraussetzungen, Weihnachten in diesem Jahr zu einem absoluten Stylinghighlight werden zu lassen.

Bartpflege im Sommer – eine anspruchsvolle Zeit für Bärte

Der Sommer ist eine sehr anspruchsvolle Zeit für deinen Bart. Wer einen gepflegten Bart haben möchte, der muss vor allem bei Sommersonne und Meeresrauschen einige Dinge beachten. Seitdem der Bart als modisches Accessoire wieder angesagt ist, liegt das Augenmerk vorrangig bei der Pflege. Denn nichts ist abschreckender für das weibliche Geschlecht als ein ungepflegter Bart, dem Form und Farbe fehlen. Das Wörtchen Farbe mag im ersten Moment nicht ganz passend erscheinen, wer allerdings schon einmal einen von der Sommersonne ausgebleichten Bart hatte, der weiß wovon die Rede ist.

Urlaubsvorbereitungen – für deinen Bart

So schön der Urlaub am Meer auch ist, für die Haare an unserem Körper bedeutet er Strapazen. Viele Frauen haben das schon lange erkannt und bereiten sich gewissenhaft auf die anstehenden Sonnentage vor. Was ist es aber, das deinem Gesichtshaar so zusetzt. Es ist das Chlor aus dem Schwimmbad oder das Salz des Meerwassers. Es ist die Sonne und der Wind in Kombination mit Hitze, die auch schon mal vom Grill kommen kann.

Bevor die Sommersaison für deinen Bart losgeht, solltest du in jedem Fall nochmals zum Barbier deines Vertrauens schauen oder selber eine ausgiebige Bartpflege ansetzen. Gerade im Sommer ist Vorbereitung alles, um die Schönheit deines Bartwuchses zu erhalten. Weiterhin kannst du dir und solltest es auch, ein Erst-Hilfe-Set der Bartpflege im Sommer zusammenstellen. Auf jeden Fall dabei: Bartshampoo, Conditioner, Bartöl, Bartbalm, Trimmer, Bürste und Kamm, sowie eine Sonnencreme.

Der Urlaub am Meer – das Salz im Vollbart

Blaues Meer, feiner Sandstrand. Endlich Urlaub, entspannen, Cocktails genießen und in die kühlen Fluten stürzen. Wir wollen dir die Freude auf den Sommerurlaub keinesfalls vermiesen. In jedem Fall solltest du aber auch bei der Bartpflege einen kühlen Kopf bewahren. Denn gerade das salzige Meerwasser, Sonne und Wind können der Optik deines Gesichtsschmucks, ziemlich schaden. Folge dieser Umwelteinflüsse auf dein Haar: es trocknet aus, wird glanzlos und kann sogar zu Spliss neigen.

Damit das nicht passiert solltest du schon beim Betreten des Strandes, nach einer Dusche mit Süßwasser Ausschau halten. Sobald du dem Meer wieder entsteigst, ist diese dein Ziel um das Salzwasser aus dem Bart heraus zu spülen. Was aber, wenn keine Dusche vorhanden ist? Dann musst du selber Hand anlegen und etwas vom erfrischenden Inhalt deiner Wasserflasche opfern. Während des Strandbesuches oder dem Aufenthalt im Schwimmbad sollte dein Bad regelmäßig eingeölt werden. Nur so kann er der aggressiven UV-Strahlung standhalten.

Die abendliche Pflege muss auch im Urlaub ausgiebig zelebriert werden. Verwende in jedem Fall ein hochwertiges Bartshampoo, am Besten, abgestimmt auf deinen Urlaub am Meer, mit speziellen Inhaltstoffen gegen das Austrocknen deiner Gesichtsbehaarung. Anschließend kann ein Conditioner für das Barthaar oder eine Kur aufgetragen werden.

Das Wandern ist des Bartträgers Lust

Bewegung tut deinem Köper und deinen Geist gut. Als Bartträger bist du ein echter Naturbursche und wirst, im Sommer, mit deinen Kumpels öfters Wanderungen unternehmen. Bei einem Spaziergang durch den Wald, einer Klettertour durch die Berge und einer Pause im hohen Gras, können sich ungeliebte Gäste in deinem Vollbart einnisten. Der bekannteste ist wohl die Zecke. Diese blutsaugende Milbe ist ein Parasit, welcher nur mit äußerster Vorsicht wieder entfernt werden kann. Bis die Zecke aber erst einmal einen Platz gefunden hat, können einige Minuten vergehen. Es empfiehlt sich also den Bart regelmäßig zu bürsten, um eventuelle Schädlinge direkt mit herauszuschütteln.

Sollte sich der kleine Blutsauger doch einmal inmitten deiner Bartbehaarung festgebissen haben, so muss dieser fachgerecht entfernt werden. Dies geht auf keinen Fall am besten mit Öl oder gar Alkohol. Zum Einsatz sollte eine Zeckenzange oder eine Zeckenpinzette kommen, wie du sie in jeder Apotheke erhältst. Danach ist es wichtig, die Bisswunde gut im Auge zu behalten. Zeigen sich typische Borreliose Symptome, dann sofort zum Arzt gehen! Das kann eine Wanderröte sein aber auch Grippeartige Symptome gehören dazu.

Bart pflegen bei Wind und Wetter

Neben den schon genannten Vorsichtsmaßnahmen und Tipps gibt es noch zwei weitere ganz praktische Ansätze, damit du auch im Sommer mit deiner Bartpracht strahlen kannst. Der Erste betrifft deinen Gesichtsschmuck nicht direkt. Es handelt sich um das Sommeraccessoire Hut. Denn du kannst deine Haare auf und an deinem Kopf nicht durchgehend vor der UV-Strahlung schützen. Der Hut als Sonnenschutz ist eine optimale Lösung für Bartträger und wirkt zudem noch richtig cool!

Hinzu kommt die sprichwörtliche Unterstützung deines Bartstiles mit Pomade oder Bartwichse. Auch bei stärkerem Wind können diese Bartpflegeprodukte helfen, dein Styling Form zu halten. Ganz nebenbei riechen die Bartwichse und die Pomade sehr gut. Weht also ein leichtes Lüftchen, so weht deinem Urlaubsflirt oder deiner Freundin auch immer ein leckerer Duft ums Näschen.

Spliss im Bart – so beendest du die Haarspalterei

Spliss oder Trichoptilosis kann nicht nur weibliche Wesen heimsuchen. Auch der Männer mit einem stattlichen Vollbart oder allgemein längerem Barthaar können unter Spliss leiden. Diese zwiespältige Angelegenheit ist ein Problem, welches leicht gelöst werden kann. Doch wie kommt es überhaupt zu splissigem Barthaar und wie kannst du mit der richtigen Pflege dem Trichoptilosis vorbeugen? Wie immer findest du bei uns alle wichtigen Tipps, um diese Fragen und noch vieles mehr zu beantworten.

Der Vollbart benötigt die meiste Pflege

Es gibt verschiedene Ursachen für die zwei gespaltenen Haarspitzen deines Barthaares. Am essenziellsten ist aber sicher die Länge. Ein langer Bart ist ganz anderen Beanspruchungen ausgesetzt als ein kurzer Dreitagebart. So kommt dieser häufiger mit seiner Umgebung in Konflikt. Das kann der Reißverschluss deiner Jacke sein oder ganz allgemein Schultern und Brust. Beim Kochen ist er näher an der heißen Herdplatte und im Winter weniger geschützt und gepflegt durch die Gesichtshaut. Im Schwimmbad wird es durch Chlorwasser geschwächt.

Um so länger dein Vollbart wird, desto weniger Talg kann bis an die Spitzen gelangen. Hinzu kommt, dass die falsche Pflege, das Barthaar austrocknet. Das begünstigt die Bildung von Spliss. Was genau die falsche Pflege ist? Silikone und Parabene zum Beispiel. Diese umschließen jedes einzelne Haar deines Vollbartes mit einem Film. Dadurch kann keine Feuchtigkeit in das Haar dringen und es trocknet aus. Ähnlich wie bei Holz beginnen mit diesem Prozess die Fasern spröde zu werden und spalten sich schlussendlich. Aber nicht nur schlechte Shampoos und Haarpflegeprodukte haben diesen Effekt es ist auch die extreme Hitze und Sonne im Sommer oder das unsanfte trocken rubbeln mit dem Handtuch.

Was kannst du gegen die Entstehung von Trichoptilosis im Bart tun?

Schönheit kommt nicht nur von innen, dennoch kann eine ganz allgemein gesunde Einstellung zu deinem Körper sehr viel zur Reduktion von Spliss im Bart beitragen. Eine gesunde Ernährung, vor allem im Hinblick auf die zu dir passende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Alle diese Faktoren und auch die Verwendung hochwertiger Bartpflegemittel lassen deinen Bart widerstandsfähiger werden. Achte darauf das keine Silikone und nur milde Tenside im Bartshampoo enthalten sind. Pflege deinen Bart zu jeder Jahreszeit ausreichend. Das heißt nach dem Schwimmen im Meer mit Salzwasser oder im Schwimmbad mit gechlortem Wasser, sollte der Bart mit klarem Süßwasser ausgespült werden. Weiterhin ist die Versorgung von außen mit Nährstoffen sehr wichtig. Nutze als dein Bartöl und Bartbalm um gegen schädliche Witterung anzukämpfen. Das gilt im Sommer wie im Winter.

Spliss entfernen – dann hilft nur Rückschnitt

Wenn du unsere Tipps erst zu spät gelesen hast und die Haarspitzen sich schon spalten, dann hilft leider nur noch der Rückschnitt. Sicher kennst du diese Prozedur von deiner Freundin, Mitbewohnerin oder Schwester. Denn Mädels mit langen Haaren müssen häufig zum Spitzen schneiden, um der Bildung von Spliss entgegenzuwirken.

Nun ist dieser Moment auch für deinen Bart gekommen. Die die gespaltenen Spitzen müssen entfernt werden. Denn mit Bartöl oder Bartblam, sowie Pomade ist dieser Zustand nicht mehr zu lösen. Also muss etwas vom Prachtbart ab, damit dieser wieder in voller Schönheit strahlen kann. Am besten begibst du dich zum Barbier deines Vertrauens. Meist sind es nur ein paar Millimeter, die entfernt werden müssen. Für die Zukunft solltest du diesen Rückschnitt ungefähr alle zwei Monate durchführen, auch so kannst du Spliss im Bart vermeiden.

Vollbart färben – so gibst du deinem Bart neue Farbe

Warum macht es Sinn, dass du deinen Bart färbst? Was gibt es für Anlässe um dein Barthaar stilsicher in Szene zu setzen. Einerseits kann das Färben des Bartes dein Alter kaschieren. Denn graue Haare im Bart werden überdeckt. Aber auch ohne graue Haare kann es sinnvoll sein, dass Barthaar einheitlich zu färben. Denn deine Gesichtsbehaarung kann durch ganz unterschiedliche Farben weniger voll und gepflegt wirken. Als Lösung empfehlen wir daher die Verwendung eines Bartfärbemittels. Vollerer Bart und weniger Bartlücken sind das Ergebnis der Farbe für die Gesichtsbehaarung. Wer ein Bartfärbemittel online kauft, der kann auch die Bartfarbe der Haarfarbe besser anpassen.

Die Wahl des Bartfärbemittels ist entscheidend

Bevor du sich für ein Färbemittel entscheidest, solltest du einiges wissen. Wichtig ist es die Farbe des Bartfärbemittels passend zum Teint und der eigenen Haarfarbe zu wählen. Farblich solltest du eher zu einer etwas helleren Nuance gegriffen werden. Denn mit einem Färbevorgang wird es nicht erledigt sein. Da deine Barthaare wesentlich dicker sind als die Haare auf dem Kopf, ist es meist notwendig nachzufärben. Das Schöne ist, dass du dieses Styling auch daheim übernehmen kannst und ein extra Besuch beim Friseur nicht notwendig ist.

Wichtig zu wissen: Chemie ist in allen Produkten enthalten. Nur so kann die Farbe tief in das Haar eindringen. Wer davon nichts hält, für den gibt es lediglich eine weitere Möglichkeit. Henna ist die Alternative zu einem chemisch hergestellten Mittel. Ein aber gibt es dennoch, denn das Naturprodukt halt leider eine kürzere Haltbarkeit und eine weniger intensive Farbe. Deine Haut ist der Dreh- und Angelpunkt. Haut, die leicht reizbar ist, sollte nicht mit den chemischen Stoffen in Verbindung kommen. Den leider sind die aggressiven Inhaltsstoffe für deine Haut dann ein No Go und Bartfärben fällt somit leider aus.

Vorbereitungen und Vorgehen beim Färben der Barthaare

Bevor du deinen Bart färben kannst, musst du ein paar Vorbereitungen treffen. Wasche deinen Vollbart gründlich aber nicht mit Bartshampoo, sondern nur mit klarem Wasser. Nur so kannst du ihn von Schmutz befreien, der verhindert, dass die Farbe leicht ins Haar eindringt. Im Anschluss muss der Bart getrocknet werden! Ein Waschen mit Shampoo würde Rückstände hinterlassen, welche eine gegenteilige Wirkung erzielen würden.

Nach der Reinigung wird der Primer aufgetragen und dieser muss dann eine ganze Zeit einwirken. Um ein perfektes Ergebnis zu gewährleisten, solltest du einen Pinsel zum Auftragen der Bartfarbe verwenden. Auch zum Mischen der Bartfarbe ist dieser geeignet. Um zu vermeiden, dass deine Haut mit eingefärbt wird, kannst du um den Bart herum, die Haut eincremen. Verwende einfach eine ganz normale Körpercreme. Ebenfalls ein wichtiges Utensil sind Einweghandschuhe. Bei deren Verwendung geht es darum, deine Hände vor der Bartfarbe zu schützen. Zusätzlich gibt das Tragen der Handschuhe ein sicheres Gefühl beim Barfärben.

Ist das Bartfärbemittel angemischt, kannst du es in deinen Vollbart streichen. Achte drauf, dass du die Farbe im Barthaar gleichmäßig verteilst. Dank der mit Einweghandschuhen geschützten Hand kannst du deine Gesichtsbehaarung dort zur Seite schieben, wo du nicht so gut hinkommst. Ist dein Bart vollständig mit dem Färbemittel bedeckt, muss dieses einwirken. Im Anschluss sollte überschüssiges Mittel ausgewaschen werden. Bist du vom Farbeergebnis nicht richtig überzeugt, dann kann ein zweiter Durchgang erfolgen. Zu dunkle Farbe hingegen kann durch ein Clarify Shampoo abgemildert werden.