Rasurtipps für empfindliche Haut

Die meisten Bartträger sind sich sicherlich einig darüber, dass die Bartpflege nicht nur gründlich sein, sondern auch Spaß machen sollte. Hier sollte sich niemand Sorgen über Pusteln, Hautrötungen, Juckreiz oder Rasierbrand machen müssen, oder?

Die gute Nachricht: auch Menschen mit empfindlicher Haut können – ausgestattet mit den passenden Tipps – der nächsten Rasur entspannt entgegensehen. Wichtig ist es hierbei natürlich unter anderem auch, auf die richtigen Produkte zurückzugreifen und diese gezielt einzusetzen. Kurz: es ist in der Regel der Mix aus Pflege und dem richtigen Vorgehen, der dafür sorgt, dass einem gesunden Hautbild mit Bart nichts im Wege steht.

Rasiertipps bei empfindlicher Haut

Doch was sollte bei der Bartpflege mit empfindlicher Haut eigentlich beachtet werden? Welche Fehler gilt es, zu vermeiden? Und welche Produkte gehören hier zu den absoluten „Must Haves“?

Regel: Jede Haut ist anders!

Und genau deswegen kann es sein, dass es ein wenig dauert, bis die richtige Kombination aus Pflegeprodukt und Vorgehen gefunden wurde. Viele Hersteller haben sich mittlerweile auf besonders gut verträgliche Inhaltsstoffe fokussiert.

Dennoch gilt es, unter anderem auch weitere Faktoren, wie zum Beispiel…:

  • Konsistenz der Pflegeprodukte
  • Geruch
  • Preis

zu berücksichtigen, um einen (oder mehrere) Artikel zu finden, die ideal zu den eigenen Erwartungen passen. Daher lohnt es sich so gut wie immer, zu vergleichen. Ein Produkt, das ideal zu Hauttyp A passt, muss nicht zwangsläufig die Erwartungen von Hauttyp B erfüllen. Aspekte wie dieser haben in vielen Fällen nichts mit der gebotenen Qualität zu tun, sondern sind einer Vielzahl weiterer Faktoren geschuldet.

Besonders wichtig: die passende Basis für die Rasur

Wer schonend rasieren möchte, sollte immer großen Wert darauflegen, die Gesichtshaut ausreichend vorzubereiten. Hier empfiehlt es sich unter anderem, auf eine Reinigung zu setzen, die die Rückstände der Nacht oder des Tages schonend entfernt. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass sich die frisch-rasierte Haut entzündet, weil sich Schmutz und Bakterien ihren Weg in die ohnehin geweiteten Poren suchen.

„Netter Nebeneffekt“: Haut, die mit lauwarmem Wasser gereinigt wurde, wird oft – ebenso wie das Barthaar – weicher. Die Rasur kann nun deutlich leichter vonstattengehen und ziept oft auch weniger.

Das Reinigen der Haut nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, bietet jedoch den überzeugenden Effekt eines höheren Komfortfaktors.

Ein Rasiergel gegen das Austrocknen der Haut

Einige Arten von Rasiergel trocknen die Haut aus. Hierbei handelt es sich natürlich um einen Effekt, den es unbedingt zu vermeiden gilt. Immerhin lässt sich – wie oben bereits erwähnt – weiches Haar deutlich leichter rasieren.

Wer sich hier auf der Suche nach den richtigen Produkten befindet, sollte immer nach einem Gel Ausschau halten, welches viel Feuchtigkeit spendet und so die Haut „ganz nebenbei“ pflegt, ohne sie zusätzlich zu belasten. So kann oft auch schmerzhaften Schnitten und anderen Verletzungen vorgebeugt werden.

Die Klinge und ihre wichtige Funktion – ein regelmäßiger Austausch sorgt für mehr Sicherheit

Auch die Klinge spielt mit Hinblick auf den gebotenen Komfortfaktor beim Rasieren natürlich eine besonders wichtige Rolle. Mängel zeigen sich hier unter Umständen nicht nur am bekannten Ziepen, sondern auch darin, dass es schwerfällt, die Haare weitestgehend unkompliziert zu entfernen.

Alte Klingen sind natürlich auch dafür verantwortlich, wenn kleine Schnitte das Bild des frischrasierten Gesichts trüben. Kurz: eine Klinge sollte in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. (Dies gilt übrigens sowohl für empfindliche als auch für „normale“ Haut.)

Wer sich also schon immer über Juckreiz und leichte Verletzungen, trotz hochwertiger Pflegeprodukte, gewundert hat, könnte hier den „Übeltäter“ gefunden haben: eine zu häufig genutzte Klinge.

Fest steht jedoch auch, dass es keine fixen Regeln darüber gibt, wann eine Klinge getauscht werden sollte. Vielmehr ist hier das eigene Gefühl bzw. ein Nachlassen des besagten Rasierkomforts entscheidend. Hier gilt es, im Zweifelsfall lieber einmal zu früh als zu spät zu tauschen.

Wie sollte rasiert werden?

Eine wichtige Frage! Immerhin hängt das Ergebnis immer auch zu einem Großteil von der richtigen Rasurtechnik ab.

Allzu fest aufzudrücken, in der Hoffnung, ein noch saubereres Ergebnis zu erzielen, ist jedoch – gerade beim Rasieren bei empfindlicher Haut – der falsche Weg. Scharfe Klingen müssen nicht intensiv aufgepresst werden, um wirklich alle Härchen zu entfernen. Im Gegenteil! Gerade bei dünnem Barthaar sollte es im Idealfall ausreichen, die Klinge nur leicht über den entsprechenden Bereich gleiten zu lassen. Ist dies nicht mehr möglich, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Klinge ausgetauscht werden muss.

Mit Hinblick auf die schonende Rasur ist – zumindest im ersten Schritt – zu beachten, dass diese immer in Wuchsrichtung stattfinden sollte. So kann unter anderem auch kleinen Verletzungen vorgebeugt werden. Wer Lust auf besonders glatte Haut hat, rasiert im zweiten Schritt gegen die Wuchsrichtung. Nun sind die längeren Haare bereits entfernt, so dass die „Feinarbeit“ keine Probleme mehr bereiten sollte.

Die Frage nach der Zeit – nicht hetzen, sondern sauber arbeiten!

Besonders mit Hinblick auf die Rasur bei empfindlicher Haut gilt, dass immer ausreichend Zeit eingeplant werden sollte, um ein sauberes und „ungereiztes“ Ergebnis zu erreichen. Oft sind es hier die kleinen Tricks, die dabei helfen können, noch präziser und schonender vorzugehen.

Hier gilt…:

  • Nie in Hektik rasieren! Egal, ob morgens oder abends: eine verlässliche Bartpflege braucht Zeit.
  • Oft ist es wichtig, die Einwirkzeit der verschiedenen Produkte zu beachten. So ist es unter anderem möglich, eine noch bessere Grundlage für das Rasieren zu schaffen.
  • Wer unter empfindlicher Haut im Gesicht leidet und sich dennoch unter anderem auch für außergewöhnliche „Bartfrisuren“ interessiert, ist auch gut beraten, gegebenenfalls mehrere verschiedene Klingen zu nutzen. So können ganz einfach noch weitere, besondere Akzente, zum Beispiel im Bereich der Schläfen, gesetzt werden.

Während und nach der Rasur – Pflege, Reinigung und Finish

Um Entzündungen im Zusammenhang mit empfindlicher Haut zu verhindern, ist es auch immer sinnvoll, den Rasierer auch im Rahmen des eigentlichen Rasurvorgangs immer wieder von Haaren zu befreien und so für eine saubere Klinge zu sorgen. So kann nicht nur einem Ziepen vorgebeugt, sondern auch ein in jeder Hinsicht angenehmes Rasurgefühl gewahrt werden.

Wer dann mit seinem jeweiligen Ergebnis zufrieden ist, muss nur noch die Reste des Rasierschaums bzw. Gels entfernen. Hier ist es wichtig, gerade im Zusammenhang mit empfindlicher Haut, am besten auf klares, lauwarmes Wasser zu setzen und das Gesicht danach vorsichtig abzutrocknen. Hier gilt: nicht reiben, sondern tupfen!

Zudem kann auch ein sanftes Aftershave dabei helfen, nachträglichen Rötungen gezielt vorzubeugen. Wer hier für noch mehr Pflege sorgen möchte, sollte sich – wie auch beim Rasiergel – für eine feuchtigkeitsspendende Variante entscheiden.

Schnittverletzungen beim Rasieren – vorbeugen und behandeln

Sicherlich ist es auch dem besten „Rasierprofi“ schon einmal passiert: in einem unachtsamen Moment wir beispielsweise die Rasierklinge falsch gehalten, das charakteristische Ziepen folgt und das Bartstyling scheint ruiniert zu sein. Damit es zu derartigen Zwischenfällen nicht mehr kommt, sollten die folgenden Tipps beachtet werden. Somit ist sichergestellt, dass einem unkomplizierten (und schmerzfreien) Bartstyling nichts mehr im Wege steht.

Besonders wichtig: die Schärfe der Klingen

Viele Bartträger schneiden sich aus einem ganz bestimmten Grund beim Rasieren: die Klingen sind nicht mehr scharf genug! Wann eine Klinge gewechselt werden sollte, kann nicht standardisiert angegeben werden. Vielmehr ist der jeweils richtige Turnus von mehreren Faktoren, vor allem natürlich vom Bartwuchs und der Regelmäßigkeit der Nutzung, abhängig.

 

Hier ist es unter anderem sinnvoll, auf sein Gefühl zu hören. Es gilt: wenn die Klinge beim Rasieren an den Härchen zieht, ist es Zeit, den Rasierer bzw. besagte Klinge zu wechseln. Somit kann übrigens auch Hautirritationen vorgebeugt werden.

Eine gespannte Gesichtshaut sorgt für ein sauberes Ergebnis

Zugegeben: in manchen Bereichen des Gesichts mag es etwas schwerer umzusetzen sein, aber: ein optimales Ergebnis wird nur auf der Basis gespannter Gesichtshaut erzielt. Mit ein wenig Übung lassen sich hier optimale Ergebnisse erzielen.

Hygiene und die richtige Rasurrichtung

Generell gilt natürlich, dass im Zuge einer Rasur ausschließlich saubere Klingen zum Einsatz kommen sollten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Klingen nach dem Rasieren immer ausgiebig gereinigt werden sollten. Ansonsten finden Keime und Co. die ideale Grundlage zur Verbreitung vor. Gleichzeitig können die entsprechenden Partikel auch Verletzungen begünstigen. Damit eine Klinge nach der Reinigung möglichst lange hält, muss sie nach dem entsprechenden Procedere auch gründlich abgetrocknet werden.

Neben der sauberen Klinge spielt jedoch auch die Rasurrichtung eine wichtige Rolle, wenn es um das Vermeiden von Verletzungen geht. Hierbei ist es wichtig, am besten so wenig wir möglich gegen den Strich zu rasieren. Weiterhin sollte nie auf der Basis von allzu viel Druck rasiert werden. Hierbei kommen wieder die oben erwähnten, scharfen (!) Klingen ins Spiel. Wer auf sie setzt, braucht nicht viel Kraft, um die Härchen zu entfernen.

Wann sollte überhaupt rasiert werden?

Grundsätzlich ist es immer sinnvoller, seinen Bart in den frühen Morgenstunden zu rasieren. Hier ist die Haut weitaus elastischer als am Abend und lässt sich besser behandeln bzw. spannen (s. o.).

So können Schnittverletzungen vom Rasieren effektiv behandelt werden

Leider gibt es kein Patentrezept, welches das Auftreten von Schnittverletzungen wirklich zu 100 Prozent vermeiden würde. Dementsprechend soll in diesem Artikel natürlich auch darauf eingegangen werden, was zu tun ist, wenn eine akute Verletzung vorliegt. Die gute Nachricht: wer hier schnell und richtig reagiert, stellt in der Regel sicher, dass Entzündungen und Co. sicher vorgebeugt werden kann.

Besonders ärgerlich sind die Verletzungen meist in den ersten Sekunden nach ihrem Auftreten. Da die Gesichtshaut zu den Bereichen des Körpers gehört, die sehr gut durchblutet sind, sehen die entsprechenden Verletzungen auf den ersten Blick oftmals schlimmer aus als sie es tatsächlich sind.

In den meisten Fällen müssen die Schnitte jedoch nicht ärztlich behandelt werden. Vielmehr reicht es in der Regel aus, die Blutung zunächst zu stoppen und die Wunde auszuwaschen bzw. gegebenenfalls zu desinfizieren. Hierzu eignet sich in der Regel ein klassisches After Shave oder Jod aus der Hausapotheke. Zur Nachbehandlung können dann beispielsweise auch unterstützend Heilsalben angewendet werden. Viele Männer schwören hierbei unter anderem auch auf den Einsatz von Kokosöl.

Generell gilt jedoch: falls die Wunde binnen weniger Tage nicht abheilen sollte, beginnt zu schmerzen, zu nässen o. ä. ist immer ein Arzt zu konsultieren.

Es blutet! Hausmittel zum schnellen Stoppen der Blutung

Wer gerade kein After Shave zur Hand hat, jedoch eigentlich schon (wer kennt es nicht an einem stressigen Morgen?) auf dem Weg zur Bahn sein sollte, kann auch versuchen, sich im akuten „Notfall“ mit anderen Mitteln weiterzuhelfen.

Hierzu gehören die folgenden Tipps:

  • Mit Hilfe von kaltem Wasser kann der Blutfluss in den Adern verlangsamt werden. Am besten ist es hierzu, wirklich kaltes (!) Wasser einzusetzen, um die betreffenden Stellen zu behandeln. Ist die entsprechende Schnittverletzung nicht allzu tief, lässt sich hiermit oft schon einiges erreichen.
  • Im Internet geistern einige Tipps umher, die sich für die Desinfektion und Blutstillung durch Mundspülung stark machen. Aufgrund der Tatsache, dass viele Bartträger darüber schreiben, dass diese Technik bei ihnen keinen merklichen Nutzen gebracht habe, gilt wohl, dass hier jeder selbst testen muss. Gegebenenfalls ist der Erfolg von der Beschaffenheit der Haut und der Tiefe des Schnitts abhängig.
  • Auch Vaseline und Manuka Honig können laut Netzmeinung dabei helfen, eine Blutung zu stoppen bzw. eine Wunde vor Keimen zu schützen.

Wer dementsprechend aktuell kein After Shave zur Hand hat, um sich bei einer Verletzung zu verarzten, findet in der Regel im Bad oder in der Küche einige Alternativen, die zumindest eine erste „Grundversorgung“ sicherstellen können.

Die zweite Gefahr: der Rasurbrand

Neben den erwähnten Schnittverletzungen gehört sicherlich der Rasurbrand zu den gemeinsten Gegnern der Bartträger. Er zeigt sich oft durch einen charakteristischen, meist großflächigen Ausschlag im Halsbereich.

Um diesem Phänomen vorzubeugen, ist es wichtig, auf Rasiergels bzw. einen Rasierschaum zu setzen, die/ der den Ansprüchen empfindlicher Haut gerecht wird. Weiterhin kann auch eine entsprechende Nachsorge dabei helfen, nicht nur dem ungeliebten Rasurbrand, sondern auch kleinen Pickelchen vorzubeugen. Welches Produkt hier am besten geeignet ist, ist meist vom jeweiligen Hauttyp, jedoch auch vom Rasurverhalten abhängig. In der Regel hilft es hier, einfach mehrere Varianten auszuprobieren.

Glatze rasieren – wie Sie den Trend umsetzen

Glatzen sind immer wieder im Trend. Mancher Mann entscheidet sich daher aus modischen Gründen für eine Glatze. Andere wiederum werden sozusagen gezwungen, einen glatt rasierten Kopf zu haben. Denn wenn das Haar lichter wird, ist dies oft der einzige Weg die Würde zu bewahren. In den meisten Fällen wirkt ein Mann mit Glatze zudem sehr männlich. Ein berühmtes Beispiel ist Bruce Willis. Auch Jason Statham, Dwayne „The Rock“ Jonson oder Vin Diesel, tragen Glatze. Ein Markenzeichen, das in Hollywood für harte Männer steht.

Was auch auffällig ist, viele dieser Männer sind auch sehr gepflegte Bartträger. Daher darf das Thema „Glatze rasieren“ bei uns nicht fehlen. Der Mann mit Glatze und Bart muss einiges beachten, um immer perfekt gestylt zu sein. Was genau bei der Rasur des Kopfes wichtig ist werden wir nun in einigen Schritten genau erklären.

So geht’s – die Glatze richtig rasieren

Wenn du dich dafür entschieden hast eine Glatze zu tragen, solltest du dir Zeit für die Umsetzung nehmen. Gerade beim ersten Mal ist dieser Vorgang recht langwierig, da viele verschiedene Dinge beachtet werden müssen. Wie du deine Glatze rasierst und ein glänzendes Beispiel für deine männlichen Kollegen und Freund wirst, klären wir nun auf. Zudem wirst du Tipps erhalten, um die einzelnen Schritte am effektiv umsetzt und welches Zubehör von Nöten ist.

Rasur der Glatze – Schritt für Schritt

Anfangs musst du das Kopfhaar trimmen. Das ist bei längerem Kopfhaar dringend nötig. Ein sogenannter Langhaarschneider leistet bei dieser Aufgabe die besten Dienste. Dieser Trimmer sollte zudem immer wieder ausgespült werden, damit er nicht verstopft. Am besten unter der Dusche die Haare stutzen. So kann die Reinigung direkt mit erledigt werden. Es schadet auch nicht, einen Handspiegel in der Nähe zu haben. Diese ist nicht nur wegen der Verwirbelungen in deinem Haar notwendig, die entsprechend rasiert werden müssen, sondern auch wegen des nächsten Punktes.

Im Anschluss wird es Zeit die eigene Kopfhaut besser kennenzulernen. Denn Unebenheiten können zu Verletzungen führen. Daher ist es wichtig Muttermale oder andere Unwegsamkeiten zu ertasten, um diese beim Rasieren umgehen zu können. Wer einen Handspiegel besitzt, der sollte diesen nutzen, um den Hinterkopf gut in Augenschein zu nehmen. In diesem Schritt kannst du auch kontrollieren, ob der Trimmer an allen Stellen deines Kopfes gute Arbeit geleistet hat. Falls nicht, muss nachjustiert werden.

Ausgiebige Vorbereitung  für glatte Kopfhaut

Sind alle längeren Haare abgeschnitten, können diese in der Dusche weggespült werden. Nun sollten die kurzen Haare eingeweicht werden. Ein Minium am Haarshampoo oder wenige Minuten unter einem Handtuch mit heißem Wasser getränkt, reichen schon aus. Rasieröl ist der perfekte Schutz für deine empfindliche Kopfhaut. Verwende es um die Haut vor der scharfen Klinge zu schützen.

Dann kann es losgehen mit dem Rasieren. Die Vorgabe lautet wie beim Rasiere des Bartes auch – hochwertige Produkte erzielen die besten Ergebnisse. Daher ist es ratsam, eine Rasiercreme oder Rasierseife auf dem Kopf aufzutragen. So kannst du schonend deine Glatze rasieren. In gleichmäßigen Zügen sollte der gesamte Kopf bearbeitet werden. Von der Stirn in den Nacken. Mit sanften Zügen, ohne Hektik. Wichtig ist es auch bestimmte Stellen, wie den Nacken und die Haare hinter den Ohren, im Auge zu haben. Diese werden gerne vergessen. Vereinzelte Haare können mithilfe eines Präzisionstrimmers entfernt werden. Du kannst deinen gesamten Kopf immer wieder mit der Hand kontrollieren.

Glatzen After Shave Modus

Nach dem Rasieren ist vor dem Rasieren. Dies gilt sowohl für die Pflege deiner frisch rasierten Glatze. After Shave Balsam gegen Rasierbrand ist das Mindeste. So haben Shuppen, juckende und irritierte Kopfhaut keine Chance. Doch es gibt noch mehr zu beachten. Denn die kahle Kopfhaut ist sehr empfindlich. Daher muss bei Hitze immer ein Sonnenschutz aufgetragen werden oder ein Hut getragen. Im Winter verliert der Glatzenträger viel Wärme über diese Körperstelle. Gut eingepackt in eine coole Mütze von Oma kann das nicht passieren! Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Glatzen Rasur!

Bart Konturen schneiden am Hals und auf den Wangen

Zu einem perfekten Bart gehört auch die perfekte Kontur des Vollbartes oder Drei-Tage-Bartes. Diese Kontur kann man als Aushängeschild für den gepflegten Bart bezeichnen. Als Kontur bezeichnet man eine Linie, welche einen klar definierten Bereich begrenzt. Anhand dieser Definition kannst du schon sehen, dass es sich hierbei um Präzisionsarbeit handelt. Das Schneiden der Konturen ist sozusagen die Königsdisziplin des Bart Stylings und muss perfekt durch vorbereitet und durchgeführt werden.

Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die du verwenden kannst und auch einige unterschiedliche Dinge, je nach Bartlänge, zu beachten. Wir werden dir erst einmal die wichtigsten Helfer vorstellen und dann konkret auf deinen Vollbart oder Drei-Tage-Bart, eingehen.

Was du für die Rasur deiner Konturen benötigst

Grundsätzlich benötigst du vor allem einen richtig schönen Bart. Bis es so weit ist und sich das Stylen auch wirklich lohnt, solltest du bis zu zwei Wochen warten. Während dein Bart wächst, ist es eine gute Idee mit Bartöl die irritierte Haut zu beruhigen. Hat dein Gesichtshaar die gewünschte Länge, kannst du die Konturen schneiden. Ab hier entscheidet die regelmäßige Pflege ob es ein Top Bart oder ein „gewollt und nicht gekonnt“ – Look wird.

Wie so häufig kommt es auch bei der Rasur der Bartkonturen, auf das richtige Handwerkszeug an. Eine scharfe Sache für deine Wangen und deinen Hals, sind der Rasierhobel und das Rasiermesser. Eine Kombination aus beiden Werkzeugen bildet das Wechselklingenmesser. Aber nun schön eines nach dem anderen.

Pre Shave vor der Rasur – so bereitest du dich vor

Die Gesichtshaut und deine Barthaare sollten vor jeder Nassrasur gut vorbereitet werden. Als Erstes ist es wichtig Haut und Haar von Verunreinigen, welche sich über den Tag auf deren Oberfläche angesammelt haben, zu befreien. Eine Waschlotion oder ein mildes, sowie pflegendes Shampoo, ist hierfür die beste Lösung. Ab und an kannst du auch ein Peeling verwenden um Hautschuppen zu entfernen, abgestorbene Barthaare zu lösen und die Haare aufzustellen. Das erleichtert die Rasur. Den gleichen Effekt erhältst du durch die Verwendung eines Pre Shave Bartöls, welches zudem deine Haut auf die Rasur vorbereitet. Rasierbrand und andere Hautirritationen werden so vermieden.

Ebenfalls empfehlenswert ist das Einweichen der Gesichtshaare, wenn diese schon gereinigt sind. So kannst du ein mit warmem Wasser benetztes nasses Handtuch für drei Minuten um deinen Bart wickeln. Das aufgequollene Haar lässt sich nun viel leichter durch den Barttrimmer, das Rasiermesser oder den Barthobel erfassen. Zur Vorbereitung direkt nach dem Pre Shave Ritual gehört es auch das Barthaar zu trimmen. Hierzu erfährst du mehr bei unseren Vollbart und Drei Tage Bart Konturen Specials.

Der Rasierhobel bietet dir mehr Sicherheit beim Konturen rasieren

Die Sicherheitsvariante zum Rasiermesser ist der sogenannte Rasierhobel. Durch seine Eigenschaft eine einfache und sichere Rasur zu gewährleisten, wird der Rasierhobel oft auch Sicherheitsrasierer genannt. Mit dem Rasierer kannst du lediglich Nassrasuren vornehmen. Da die Rasierklinge nur leicht aus dem Hobel herausragt, kann beim Rasieren von unten nach oben oder umgekehrt, nicht passieren. Ganz klar lauert die Gefahr von Schnittverletzungen nur, wenn der Hobelrasierer seitlich geführt wird. Auf der Hobelrasur basiert übrigens der heute so häufig genutzt Systemrasierer. Wichtig ist die Rasur in einem 30° Grad Winkel durchzuführen und die zu rasierende Stelle gut vorzubereiten. Die für den Rasierhobel nötigen Klingen haben eine lange Haltbarkeit und sind meist günstig zu bestellen.

Das Rasiermesser – ein Rasierwerkzeug für Profis

Die Vorstufe zum Rasierhobel bildete einmal das Rasiermesser. Heute ist das Werkzeug das Barbiers etwas für absolute Profis in der Freihand Rasur. In jedem Fall spricht für das Rasiermesser, dass es eine enorm lange Lebensdauer hat. Die Kosten für die Anschaffung holst du also garantiert wieder rein und das schon nach ein paar Monaten! Wer ungeübt ist, sollte sehr vorsichtig sein und viel Üben, bevor er sich an die komplette Rasur der Bartkonturen wagt. Tatsächlich ist es eine gute Idee die ersten Schritte an einem eingeschäumten Luftballon zu wagen, bevor es dir an das Fell geht.

Drei Tage Bart trimmen und rasieren

Mit dem Barttrimmer solltest du deinen drei Tage Bart, dessen Länge liegt übrigens zwischen einem halben bis zu vier Millimetern, mindestens alle drei Tage trimmen. Je nachdem wie schnell oder langsam das Wachstum deiner Barthaare ist, kannst du das Trimmen anpassen. Dieser Vorgang ist Vorbereitung für das Rasieren der Konturen deines Dreitagebartes und erfolgt immer im trockenen Zustand. Wichtig ist es die Haut gut zu spannen und das Werkzeug gleichmäßig über das Barthaar zu führen. Hast du eher spärlichen Bartwuchs, so ist der Drei-Tage-Bart und das Trimmen die optimale Methode um deinen Bart voller erscheinen zu lassen. Denn zur Wurzel hin ist das Barthaar immer dicker. Es wird daher voller wirken und mit etwas Glück schließen sich bestehende Lücken nach einiger Zeit.

Für die Rasur der Konturen des Bartes kannst du den Rasierhobel verwenden. Gearbeitet wird immer gegen den Strich. Selbstverständlich handelt es sich um eine Nassrasur, welche mit Rasierschaum durchgeführt wird. Rasierseife oder Rasiercreme bilden die Grundlage für diese Art der Rasur. Aufgetragen werden diese Produkte mit dem Rasierpinsel. Markante Kieferknochen oder Wangenknochen sollten gut sichtbar sein. Setze mit der Hobelrasur also etwas tiefer an. Für eine saubere Kontur benötigst du Zeit und einen lückenlosen Bart.

Vollbart Konturen rasieren – so wird es ein Meisterwerk

Die oben genannten Schritte der Vorbereitung sind durchgeführt und du bist bereit deinem Vollbart eine elegantere Kontur zu verleihen? Dann kannst du jetzt loslegen, das klappt am besten mit einer scharfen Klinge. Falls du über die Verwendung eines Systemrasierers schon hinaus bist, dann kannst du mit einem Rasiermesser oder einem Rasierhobel arbeiten. Bei beiden ist es wichtig eine scharfe Klinge in der Hand zu haben, damit du ohne Druck und somit ohne erhöhtes Verletzungsrisiko, arbeiten kannst.

Nachdem du den Rasierschaum an der Konturenlinie aufgetragen hast, kann es losgehen. Der erste Schritt sieht vor mit der Wuchsrichtung deiner Gesichtsbehaarung, in Richtung Kinn, zu rasieren. Spüle dein Rasierwerkzeug nach jedem Zug ab. Die Klinge sollte immer in einem 30° Grad Winkel zur gestraften Gesichtshaut stehen. Ist der erste Durchgang geschafft, so kannst du ein noch exakteres und glatteres Ergebnis, durch eine zweite Rasur erzielen. Hierfür wieder Rasierschaum auf der Konturenlinie auftragen, nun aber gegen den Strich – entgegen der Wuchsrichtung deiner Haare, rasieren.

Die Erweiterung des Barttrimmers – der Bart Konturenschneider

Wer sich weder an den Barthobel, noch an das Bartmesser traut, der kann zum Bart Konturenschneider greifen. Der Konturenschneider ist wesentlich präziser als ein Barttrimmer und kann die Rasur absolut vereinfachen. Wer mit dem Konturenschneider Bartkonturen richtig rasieren will, der muss sich vor allem entscheiden. Es gibt unzählige Anbieter und Modelle auf dem Markt. Je nachdem welche Länge dein Bart haben soll, ist auch eine Trimmfunktion beim Bart Konturenschneider vorgesehen, du musst nur sicher sein, dass diese Länge auf eingestellt werden kann. Umso präziser dies möglich ist, umso besser. Eine maximale Messerbreite von 30mm, um Ecken und Winkel genau ausarbeiten zu können und eine rostfreie Edelstahlklinge, sind ein Muss. Wie liegt der Konturenschneider in der Hand und welche Laufleistung hat der Akku? Dies sind weitere Fragen, welche dich beschäftigen sollten.

Weitere Ideen für die perfekte Bartkontur

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere und zahlreiche Möglichkeiten, ein perfektes Styling deines Vollbartes oder Drei-Tage-Bartes zu erreichen. Angeboten werden zum Beispiel Bartkonturen Schablonen. Diese legst du an der gewünschten Stelle an und kannst nun an am Schablonenrand entlang rasieren. Diese Bartschablone gibt es auch in Verbindung mit einem Kamm zu kaufen.

Etwas aufwendiger ist es sicher die Bartkonturen zu lasern. Dazu kannst du dich an einen Hautarzt oder eine andere Stelle für Haarentfernung wenden. Mit dem Lasern der Bartkonturen werden störende Härchen dauerhaft entfernt und dein Bart sieht immer gepflegt aus, auch ohne Rasur. Durch das Lasern wird die Wurzel des einzelnen Barthaares dauerhaft verschweißt. Vorab wird natürlich festgelegt, welche Kontur du haben willst. Die Laserbehandlung für Barthaare nimmt bis zu zehn Sitzungen in Anspruch, je nachdem wie fein oder dick deine Gesichtshaare sind.